Iserlohn: Mann leistet Widerstand in der Fußgängerzone

(Symbolbild)

In Iserlohn hat ein 46-Jähriger sich heftig gegen Polizisten gewehrt, nachdem diese ihm helfen wollten. Mehrere Passanten hatten kurz nach 15 Uhr die Polizei alarmiert, weil der Mann am Boden lag und krampfte. Parallel gingen auch Notrufe bei der Feuerwehr ein.

Die eingesetzten Polizeibeamten wollten klären, ob der Mann medizinische Hilfe brauchte. Doch er war inzwischen aufgestanden und weitergegangen. Die Beamten entdeckten ihn in der Fußgängerzone an der Wermingser Straße und sprachen ihn an. Der Mann ignorierte die Aufforderung stehenzubleiben. Weil er in der Vergangenheit bereits durch Widerstandshandlungen auffällig geworden war, forderten ihn die Beamten auf, die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. Auch darauf reagierte er nicht.

Daraufhin hielten ihn die Polizisten fest. Der Mann begann sofort, sich mit Schlägen und Tritten zur Wehr zu setzen. Während eines Sturzes schlug sich der 46-Jährige an der Tür des gerade haltenden Rettungswagens den Kopf blutig. Bei der anschließenden Fixierung schlug er einem Beamten den Ellenbogen ins Gesicht. Die Polizeibeamten dokumentierten den gesamten Ablauf mit ihren Bodycams.

Insgesamt wurden drei Polizeibeamte bei dem Einsatz verletzt. Zwei von ihnen konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Der 46-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Zahlreiche Zeugen hatten das Geschehen in der Fußgängerzone verfolgt. Während der Mann im Rettungswagen behandelt wurde, beleidigte ein 38-jähriger Zeuge die Beamten.


Die Entwicklung im Märkischen Kreis

2024 zählte die Polizei im Märkischen Kreis 221 Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, 2025 waren es 184 — 16,7 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 1,1 Prozent gestiegen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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