Die Polizei Trier hat am 16. September gemeinsam mit der Jugendschutzbeauftragten der Stadt eine Reihe von Testkäufen durchgeführt. Hintergrund waren mehrere Hinweise, dass verschiedene Geschäfte im Stadtgebiet Vapes und hochprozentigen Alkohol ohne Alterskontrollen an Jugendliche verkaufen würden.
Bei den Kontrollen versuchte eine Jugendliche im Auftrag von Stadt und Polizei in zehn verschiedenen Geschäften Spirituosen oder Tabakwaren zu kaufen. Die Verkäuferinnen und Verkäufer hätten vor Abgabe der Produkte einen Ausweis prüfen und diese nicht an Minderjährige abgeben dürfen.
In zwei Fällen fand keine Altersprüfung statt. Die Testkäuferin konnte hier Tabakwaren erwerben. In einem dieser Fälle bot das Verkaufspersonal der Jugendlichen sogar Beratung zur Verwendung der E-Zigaretten an. Die Polizei fertigte entsprechende Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen. Nach jedem Testkauf gaben sich Polizei und Jugendschutzbeauftragte zu erkennen, machten den Kauf rückgängig und führten ein lobendes oder mahnendes Gespräch mit dem Verkaufspersonal.
Beim Alkoholtest wurden zwei der zehn Geschäfte getestet. Beide Geschäfte hielten sich an die geltenden Bestimmungen – die Jugendliche ging leer aus. Bei den Vape-Kontrollen wurden in wenigen Ausnahmefällen E-Zigaretten an Minderjährige verkauft.
Stadt und Polizei ziehen ein positives Fazit: Die meisten Geschäfte beachteten die Jugendschutzregeln. Der Erfolg ist messbar – einige Geschäfte, die im Vorjahr durchgefallen waren, verhielten sich bei der neuen Kontrolle vorbildlich. Teilweise hatten sie die geltenden Jugendschutzbestimmungen sogar im Laden ausgehängt. Stadt und Polizei werden ähnliche Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet fortsetzen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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