Gouverneur Gavin Newsom will eine beispiellose Massenumwandlung durchsetzen: Alle 548 in Kalifornien verhängten Todesurteile sollen in lebenslange Freiheitsstrafen ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung umgewandelt werden. Dies kündigte der Demokrat am Donnerstag an.
Mit diesem Schritt setzt Newsom die größte Massenumwandlung von Todesurteilen in der modernen US-Geschichte um. Die 548 zum Tode Verurteilten entsprechen rund einem Viertel der derzeit in den USA verhängten Todesurteile.
„Ich habe beschlossen, von meiner verfassungsmäßigen Begnadigungsbefugnis Gebrauch zu machen, um alle in Kalifornien verhängten Todesurteile in lebenslange Freiheitsstrafen ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung umzuwandeln“, erklärte Newsom. Der Gouverneur begründete sein Vorgehen damit, dass er fest davon überzeugt ist, dass staatlich sanktioniertes Töten mit den Werten Kaliforniens unvereinbar ist. Es untergrabe die Grundlagen des Rechtssystems und würdige jeden Einzelnen herab.
„Ich weiß, dass wir in unserem unvollkommenen Rechtssystem keine Menschen hinrichten und gleichzeitig unseren Grundwerten – allen voran Gerechtigkeit und menschliche Würde – treu bleiben können“, sagte Newsom weiter.
Der Schritt setzt einen deutlichen Kontrapunkt gegen jüngste Überlegungen des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth, eine Hinrichtung durch ein Exekutionskommando live zu übertragen. US-Präsident Donald Trump hatte Hegseths Vorhaben gestoppt, lobte es aber als „starke Abschreckung“. Newsom, dem Ambitionen für eine Präsidentschaftskandidatur nachgesagt werden, positioniert sich damit klar gegen diese Linie.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur