Karlsruhe: 59-Jähriger wegen Drogenhandels festgenommen

(Symbolbild)

Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat am 14. Oktober 2026 einen 59-jährigen Mann festgenommen. Er steht in dringendem Verdacht, Amphetamin hergestellt und illegal verkauft zu haben.

Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe zusammen mit der Kriminalpolizei Mannheim hatten Hinweise ergeben, dass der Mann offenbar als Drogenproduzent tätig war. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss und einen Haftbefehl gegen ihn. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Karlsruhe beschlagnahmten die Beamten etwa 2,6 Kilogramm Amphetamin, 500 Gramm Marihuanablüten sowie verschiedene chemische Substanzen, die vermutlich zur Herstellung von Betäubungsmitteln dienten. Diese Stoffe wurden später von Fachkräften der Stadt Karlsruhe entsorgt.

Bei weiteren Ermittlungen identifizierten die Polizisten einen 41-jährigen Mann als mutmaßlichen Abnehmer der illegalen Drogen. Gegen auch ihn erließ die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss, der noch am gleichen Tag vollzogen wurde.

Am 15. Oktober 2026 führte man den 59-Jährigen einem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vor. Der Richter setzte den Haftbefehl in Vollzug und ordnete Untersuchungshaft an. Der 41-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.


Rauschgiftdelikte in Karlsruhe: der Vergleich mit Land und Bund

In Karlsruhe zählte die Polizei 2025 717 Rauschgiftdelikte, das sind 232 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 133 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg