Karnevalsamstag in Köln und Leverkusen: Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

(Symbolbild)

Am Karnevalssamstag (14. Februar) waren verstärkte Polizeikräfte in Köln und Leverkusen unterwegs, um die Feiernden auf den Partymeilen zu schützen. Bis zum frühen Sonntagmorgen erteilten die Polizisten insgesamt 84 Platzverweise und nahmen 18 Personen in Gewahrsam.

In Leverkusen-Schlebusch wurde ein 20-jähriger Tatverdächtiger nach einer gefährlichen Körperverletzung festgenommen. Ein besonderes Ereignis beschäftigte die Polizei gegen 13.30 Uhr: Ein mutmaßlicher Wolf lief durch die Fußgängerzone Bergische Landstraße im Bereich des geplanten Zugwegs des Leverkusener Karnevalszugs. Die Polizei positionierte Kräfte zwischen dem Tier und den Zuschauern. Nach dem Überspringen eines Absperrgitters entfernte sich der Wolf über die Odenthaler Straße in Richtung Bergisch Gladbach.

Gegen 16.40 Uhr kam es an der Gezelinallee in Schlebusch zu einem Vorfall mit einem 35-jährigen Leverkusener. Der alkoholisierte Mann geriet in einen lautstarken Streit mit anderen Karnevalisten und bedrohte einschreitende Bereitschaftspolizisten und -polizistinnen nicht nur verbal. Bei seiner Fixierung versuchte er mehrfach, die Einsatzkräfte zu schlagen und zu treten. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und leiteten Strafermittlungen gegen ihn ein.

Gegen 18 Uhr meldete sich in der Kölner Innenstadt eine Jugendliche bei der Polizei. Sie war Opfer einer Vergewaltigung in einem Dixi-Klo an der Roonstraße/Rathenauplatz geworden. Die Geschädigte beschrieb den Tatverdächtigen als circa 1,70 bis 1,75 Meter groß mit schwarzem Haar, schmaler Statur und sogenanntem Boxer-Haarschnitt. Er sei schwarz gekleidet gewesen. Die Kriminalpolizei Köln hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Vor einem Kiosk am Hohenstaufenring ereignete sich gegen 19.10 Uhr eine Schlägerei zwischen mindestens fünf Männern im Alter zwischen 22 und 41 Jahren. Die genaue Ursache ist noch unklar. Rettungskräfte fuhren drei verletzte Kontrahenten, die unter anderem Schnittverletzungen hatten, in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelt wegen wechselseitiger Körperverletzung.

Ein weiterer Messerangriff ereignete sich gegen 19.30 Uhr in Leverkusen-Schlebusch. Ein 15-Jähriger und ein 20-jähriger Mann gerieten nach dem Karnevalszug auf der Morsbroicher Straße in Streit. Der 20-Jährige, der aus Wermelskirchen stammt, soll den Jugendlichen mit einem Messer angegriffen und eine Stichverletzung zugefügt haben. Anschließend flüchtete er vom Tatort. Durch Zeugenhinweise ermittelten Polizisten seinen Aufenthaltsort und nahmen ihn in Burscheid im Rheinisch-Bergischen Kreis fest. Das Kriminalkommissariat 11 ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Für den 15-Jährigen besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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