Kellerbrand, Raub und Widerstandshandlungen im Rems-Murr-Kreis

(Symbolbild)

Im Rems-Murr-Kreis hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere schwerwiegende Vorfälle bearbeitet. Im Mittelpunkt standen ein Kellerbrand, ein Raub auf ein Kind und aggressive Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte.

Kellerbrand in Backnang

Am frühen Donnerstagmorgen brach in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in der Industriestraße ein Feuer aus. Der Brand führte zu starker Rauchentwicklung, sodass die Bewohner das Gebäude verlassen mussten. Die Feuerwehr rückte an und löschte die Flammen. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Wie hoch der Sachschaden ist, lässt sich bislang nicht genau beziffern.

Raub auf Elfjährigen in Winnenden

Am Donnerstagmorgen gegen 07:10 Uhr wurde ein 11-jähriger Junge in der Marktstraße von einem Mann angesprochen und aufgefordert, ihm Geld zu geben. Als der Junge davonrennen wollte, hielt der Mann ihn fest und forderte ihn erneut auf, Geld auszuhändigen. Nachdem der Elfjährige einen zweistelligen Bargeldbetrag herausgab, stieß der Mann ihn um und flüchtete. Der Täter wird beschrieben als etwa 40 Jahre alt und circa 170 Zentimeter groß. Er trug eine schwarze, knielange Jacke und hatte eine schlanke Statur. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht insbesondere nach zwei Frauen, die dem Jungen zu Hilfe kamen. Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 07361 5800 entgegengenommen.

Aggressive Widerstandshandlungen in Schwäbisch Gmünd und Winnenden

Bereits am Dienstagabend kam es in Schwäbisch Gmünd zu erheblichen Auseinandersetzungen. Ein 24-jähriger Deutscher hielt sich im Bereich der Remsgalerie in der Ledergasse auf. Beim Biertrinken geriet er gegen 21:10 Uhr mit anderen Personen in Streit. In der Folge schlug und bedrohte er einen 33-jährigen Sicherheitsmitarbeiter, der für Ruhe sorgen wollte, sowie einen 27-Jährigen. Gegen die einschreitenden Polizisten verhielt er sich äußerst aggressiv und wehrte sich heftig gegen die Kontrolle und folgenden Maßnahmen. Er leistete massiven Widerstand, versuchte mehrfach, Polizisten mit Kopfstößen zu treffen, spuckte sie an und musste mit großem Kraftaufwand unter Kontrolle gehalten werden. Im Gewahrsam verletzte er sich selbst, indem er mehrfach mit seinem Kopf gegen die Zellenwand schlug. Der Rettungsdienst brachte ihn unter Polizeibegleitung ins Krankenhaus, wo er fixiert und sediert werden musste. Auch dagegen leistete er Widerstand. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt. Gegen den Mann werden mehrere Strafanzeigen erhoben.

Am Mittwoch, gegen 12:20 Uhr, kam es in der Albertviller Straße in Winnenden zu einem weiteren Polizeieinsatz mit demselben 24-Jährigen. Er war zuvor aus einer psychiatrischen Einrichtung, in der er untergebracht war, weggelaufen. Als Polizeibeamte ihn im Stadtgebiet antrafen, ignorierte er mehrfach die Aufforderung, stehen zu bleiben. Danach verhielt er sich zunehmend aggressiv und bedrohte die eingesetzten Beamten. Da er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte, musste er unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht werden. Auch bei der anschließenden Rückführung in die Einrichtung leistete er weiterhin Widerstand und beschimpfte die Polizeibeamten massiv. Drei Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, blieben jedoch dienstfähig. Nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Ellwangen wurde der 24-Jährige auf freien Fuß entlassen.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Ludwigsburg kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 25 Raubdelikte. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Stuttgart aus: 99 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 29.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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