In Dessau-Roßlau ermittelt die Polizei derzeit wegen mehrerer Vorfälle, die sich in der Nacht vom 19. zum 20. Juli ereignet haben. Im Mittelpunkt stehen ein Kellereinbruch, die Realisierung eines Haftbefehls sowie mehrere Verkehrsunfälle mit Sachschaden.
Keller aufgebrochen
Unbekannte brachen zwischen dem 19. Juni und dem 19. Juli, etwa um 17 Uhr, gewaltsam in den Keller eines Mehrfamilienhauses in der Heinrich-Heine-Straße ein. Der 20-jährige Anzeigenerstatter konnte nicht sagen, ob etwas entwendet wurde. Den Schaden an der Kellertür bezifferte er mit 10 Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Einbruchs.
Haftbefehl vollstreckt
Am 19. Juli, gegen 20:30 Uhr, kontrollierten Polizisten am Schochplan eine 46-jährige Dessauerin. Bei der Überprüfung ihrer Papiere stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Dessau-Roßlau einen Haftbefehl gegen sie erlassen hatte. Die Frau konnte die fällige Geldstrafe bezahlen und entging dadurch einem mehrtägigen Aufenthalt in einer Justizvollzugsanstalt.
Mehrere Verkehrsunfälle
Am 18. Juli passierte gegen 14:20 Uhr an der Kreuzung Oranienbaumer Chaussee und Sollnitzer Allee ein Unfall. Eine 65-jährige Volkswagen-Fahrerin wollte nach links in die Oranienbaumer Chaussee abbiegen und kollidierte dabei mit einem Daimler einer 86-jährigen Fahrerin, die im rechten Fahrstreifen fuhr. Der Schaden betrug etwa 4.000 Euro.
Ebenfalls am 18. Juli, gegen 18:25 Uhr, beschädigte ein 27-jähriger Autofahrer in der Alten Mildenseer Straße beim Rückwärtseinparken mit seinem Ford einen Container. Am Container entstand kein Schaden, am Auto wurden 500 Euro Schaden geschätzt.
Um 19:35 Uhr ereignete sich im Ortsteil Mildensee ein weiterer Unfall. Ein 33-jähriger Volkswagen-Fahrer fuhr rückwärts aus einer Grundstücksausfahrt in der Breitscheidstraße und kollidierte mit einem geparkten Skoda eines 49-Jährigen. Der Gesamtschaden lag bei etwa 400 Euro.
Am 19. Juli, gegen 11:15 Uhr, fuhr ein 87-jähriger Volkswagen-Fahrer in der Askanischen Straße auf einen Parkplatz auf. Das elektrische Tor zum Gelände öffnete sich, beim Einfahren kollidierte er damit. Der Schaden betrug etwa 2.500 Euro.
In der Nacht zum 20. Juli, gegen 21:30 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 1776 zu einem Wildunfall. Eine 43-jährige Daimlerchrysler-Fahrerin, die von Rodleben nach Brambach fuhr, kollidierte mit einem Reh, das die Fahrbahn von links nach rechts kreuzte. Das Tier verendete am Unfallort. Der Schaden am Fahrzeug wurde auf 2.000 Euro geschätzt.
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