Kia kommt von der Fahrbahn ab – zwei 20-Jährige flüchten vom Unfallort

(Symbolbild)

In der Nacht zum Mittwoch ist ein Kia im Techauer Weg in Pansdorf (Ostholstein) von der Fahrbahn abgekommen und in einem Waldstück zum Stillstand gekommen. Die beiden Insassen flüchteten zu Fuß – die Polizei stellte sie kurz darauf an einer Tankstelle. Gegen die 20-Jährigen aus Hamburg wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Der Unfall ereignete sich gegen 01:45 Uhr auf der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 29. Juli 2026. Der Kia befuhr den Techauer Weg aus Richtung Alt Techau kommend in Fahrtrichtung Pansdorf. Unmittelbar vor dem Ortseingang Pansdorf kam das Fahrzeug in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr eine Böschung und setzte seine Fahrt noch rund 30 Meter in ein angrenzendes Waldstück fort, wo es schließlich zum Stillstand kam.

Die beiden Insassen verließen den erheblich beschädigten Pkw und entfernten sich zu Fuß. Zeugen konnten die Personen beschreiben, sodass umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Im Rahmen der Fahndung trafen Einsatzkräfte an einer Tankstelle in Pansdorf zwei Personen an, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Bei den Kontrollierten handelt es sich um zwei 20-jährige deutsche Staatsangehörige aus Hamburg. Durch im Fahrzeug aufgefundene Gegenstände konnte ein direkter Bezug zu den beiden Männern hergestellt werden.

Bei der Befragung ergaben sich Hinweise darauf, dass beide Männer unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmitteln stehen könnten. Zudem sind beide nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Tatverdächtigen wurden zum Polizeirevier Bad Schwartau gebracht. Auf Anordnung der zuständigen Bereitschaftsstaatsanwältin wurden bei beiden Männern Blutproben entnommen. Darüber hinaus wurde die Oberbekleidung der Tatverdächtigen als Beweismittel beschlagnahmt.

Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich einer der Tatverdächtigen zunehmend aggressiv und griff eine Polizeibeamtin tätlich an. Verletzt wurde dabei niemand. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden beide Männer entlassen.

Der Kia wurde durch den Unfall erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Das Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Sachschaden wird im fünfstelligen Bereich geschätzt.

Gegen die beiden Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Gegen einen der beiden Männer wird darüber hinaus wegen des Anfangsverdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Insbesondere die Klärung, wer den Pkw zum Unfallzeitpunkt geführt hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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