Bei einer umfangreichen Kontrolle der Drogenszene im Kieler Schützenpark haben Polizistinnen und Polizisten des 3. Polizeireviers, des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion und der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Kiel zahlreiche Betäubungsmittel, Bargeld und ein Messer beschlagnahmt. Insgesamt wurden 43 Personen kontrolliert, in mehreren Fällen leitete die Polizei Strafverfahren ein.
Im Mittelpunkt des Einsatzes stand die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im Bereich des Schützenparks. Die meisten der kontrollierten Personen zeigten sich gegenüber der Polizei kooperativ und aufgeschlossen. Nur vereinzelt kam es zu aggressivem Verhalten.
Bei einem 51-jährigen Deutschen stellten die Einsatzkräfte 25 Gramm Kokain und 150 Euro Bargeld fest. Eine anschließende Durchsuchung seiner Wohnung im Westring führte zu keinen weiteren strafrechtlich relevanten Funden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freien Fuß.
Bei einem 42-jährigen Deutschen fanden die Beamtinnen und Beamten eine mittlere dreistellige Summe Bargeld sowie geringe Mengen Ketamin, Marihuana, LSD und Amphetamin mit Verpackungsmaterial. Die anschließende Durchsuchung seiner Wohnung in Kiel-Friedrichsort brachte weitere Betäubungsmittel zum Vorschein: mindestens ein Kilogramm Marihuana, 30 LSD-Trips und eine geringe Menge Amphetamin. Auch dieser Mann kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.
Darüber hinaus entdeckten die Einsatzkräfte weitere Drogen im Schützenpark, die keiner konkreten Person zugeordnet werden konnten. Sie fanden 28 Gramm Kokain in einer Bank, zwei Konsumeinheiten Crack in einem Beistellschrank sowie 24 Gramm Heroin, 46 Gramm Cannabis und 33 Gramm Amphetamin in einem Sitzkissen. Alle Betäubungsmittel wurden sichergestellt.
Bei einem weiteren kontrollierten 50-jährigen Mann fanden die Einsatzkräfte ein Einhandmesser, das ebenfalls beschlagnahmt wurde. Gegen den Mann wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Polizei traf zudem auf eine 38-jährige Frau aus dem Jemen, die mutmaßliches Diebesgut mit sich führte und dieses zum Verkauf anbot. Die Polizei stellte eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Hehlerei.
Die Kontrolle endete gegen 14 Uhr. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Schützenpark weiterhin ein relevanter Ort im Zusammenhang mit der Betäubungsmittelkriminalität ist. Die Polizei wird die Entwicklung aufmerksam beobachten und künftig mit gezielten Maßnahmen gegen Straftaten vorgehen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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