Die Kriminalpolizei Freiburg hat am Donnerstag, 24.09.2024, zwei Tatverdächtige auf einem Supermarkt-Parkplatz in Kirchzarten festgenommen und damit einen hohen Vermögensschaden bei einem 85-Jährigen verhindert. Die beiden Männer im Alter von 21 und 37 Jahren sollen hinter betrügerischen Schockanrufen stecken.
Umfangreiche Ermittlungen hatten gezeigt, dass für den Donnerstagnachmittag die Übergabe hochwertiger Gegenstände vom Geschädigten an die Täter geplant war. Die Kriminalpolizei konnte die Übergabe noch rechtzeitig verhindern. Bei der Festnahme der beiden Tatverdächtigen sicherten die Beamten auch weitere Beute im Fahrzeug der Beschuldigten. Unterstützung erhielten die Kriminalbeamten dabei von Einsatzkräften des örtlichen Polizeipostens sowie vom Polizeipräsidium Einsatz.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg beantragte Haftbefehle gegen die beiden Männer, die das Amtsgericht antragsgemäß erließ und in Vollzug setzte. Nach Angaben der Polizei besitzen die Tatverdächtigen polnische Staatsangehörigkeit. Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft.
Der Einsatz zeigt die Wirksamkeit der Polizeiwarnungen vor Schockanrufen, bei denen Betrüger Seniorinnen und Senioren anrufen, vorgeben, ein Angehöriger befinde sich in Notsituation, und Geld oder Wertsachen fordern.
Die Entwicklung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
2024 zählte die Polizei im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 2.115 Betrugsfälle, 2025 waren es 2.272 — 7,4 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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