Kleintransporter kollidiert mit Laterne in Dresden – Fahrer verletzt ins Krankenhaus

© Feuerwehr Dresden Einsatzkräfte nehmen die Brandbekämpfung auf.

Ein 54-jähriger Fahrer ist am Mittwochabend in Dresden-Nickern mit seinem Kleintransporter gegen eine Straßenlaterne geprallt und dabei verletzt worden. Das Fahrzeug kam auf der Seite zum Liegen, der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Der Unfall ereignete sich am 15. April 2026 gegen 17:46 Uhr in der Dohnaer Straße. Die Feuerwehr Dresden wurde alarmiert, nachdem der Fahrer nicht mehr auf Ansprache der Notrufzentrale reagierte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte fanden diese einen verunfallten Mercedes-Benz Citan vor, der ohne Beteiligung weiterer Verkehrsteilnehmer mit einer Straßenlaterne kollidiert war.

Der 54-jährige Fahrer konnte sich mit Hilfe von Passanten aus dem Fahrzeug befreien und stand bereits am Straßenrand. Die Feuerwehr übernahm die Betreuung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nach medizinischer Versorgung wurde der verletzte Mann ins Krankenhaus transportiert.

Durch den Aufprall wurde die etwa sechs Meter hohe Straßenlaterne so stark beschädigt, dass sie auf die Gegenfahrbahn zu stürzen drohte. Die Polizei sperrte daraufhin beide Fahrtrichtungen und nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. In Abstimmung mit der Straßenmeisterei sicherten die Einsatzkräfte den beschädigten Laternenmast und legten ihn kontrolliert um. Betriebsstoffe traten nicht aus. Die Fahrbahn wurde von Trümmerteilen beräumt.

Der Einsatz dauerte bis 19:37 Uhr. Beteiligt waren 35 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Altstadt, der Rettungswachen Reick und Leuben, des B-Dienstes sowie der Stadtteilfeuerwehr Lockwitz.

Nur wenige Stunden später, um 20:42 Uhr, musste die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz ausrücken. In der Eibenstocker Straße in Gruna stand eine Gartenlaube in einer Kleingartenanlage bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten auf das gesamte Gebäude überzugreifen und hatten sich bereits auf ein angrenzendes Gewächshaus ausgebreitet.

Insgesamt waren drei Gartenparzellen durch das Brandereignis betroffen oder unmittelbar gefährdet. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und setzten zwei Strahlrohre ein. Um Zugang zu den betroffenen Bereichen zu erhalten, mussten zwei Gartentore gewaltsam geöffnet werden.

Die brennende Gartenlaube und das betroffene Gewächshaus konnten zügig gelöscht werden. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die angrenzenden Parzellen und führten Nachlöscharbeiten durch. Alle Bereiche wurden mit einer Wärmebildkamera überprüft, die betroffene Gartenlaube wurde entraucht. Verletzte gab es bei diesem Einsatz nicht.

Nach Abschluss aller Maßnahmen um 22:47 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm. 20 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen waren beteiligt.

Der Rettungsdienst wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 250-mal alarmiert. In 69 Fällen war ein Notarzt erforderlich. Die Einsatzkräfte führten zudem 213 qualifizierte Krankentransporte durch. Der Rettungshubschrauber wurde sechs Mal im Leitstellenbereich alarmiert.

Die Feuerwehr Dresden rückte im selben Zeitraum zu sechs Brandeinsätzen, 20 Hilfeleistungen sowie drei Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanlagen aus.