Kölner Karneval 2026: Polizei zieht Bilanz — Körperverletzungen steigen

(Symbolbild)

Die Kölner Polizei hat ihre Abschlussbilanz für die Karnevalstage gezogen. Im Zeitraum von Weiberfastnacht (12. Februar), 6 Uhr, bis Aschermittwoch (18. Februar), 6 Uhr, registrierte die Polizei insgesamt 2355 Anzeigen — 2170 davon im Stadtgebiet Köln und 185 in Leverkusen. Das ist ein leichter Anstieg um 96 Fälle im Vergleich zum Vorjahr.

Trotz regnerischen Wetters kamen hunderttausende Feiernde nach Köln und Leverkusen. Die Polizei war mit starken Kräften im Einsatz, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Die Sicherheitslage beschrieb die Polizei als angespannt.

Statistik in Köln

In Köln wurden 232 Taschendiebstähle registriert (2025: 270; 2024: 448). Das bedeutet einen deutlichen Rückgang. Bei Raubdelikten zählte die Polizei 22 Fälle (2025: 34; 2024: 44). Die Zahl der Körperverletzungen lag bei 473 (2025: 444; 2024: 544) — hier ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Sexualdelikte wurden 58 erfasst (2025: 56; 2024: 89), darunter 33 sexuelle Belästigungen (2025: 35; 2024: 48). Gegen Polizistinnen und Polizisten sowie gleichgestellte Personen richteten sich 20 Widerstandshandlungen (2025: 17; 2024: 20) und 14 tätliche Angriffe (2025: 5; 2024: 22).

Statistik in Leverkusen

Im Leverkusener Stadtgebiet fielen die Zahlen deutlich niedriger aus. Die Polizei registrierte 4 Taschendiebstähle (2025: 5; 2024: 12) und 2 Raubdelikte (2025: 0; 2024: 8). Körperverletzungen wurden 47 erfasst (2025: 38; 2024: 58). Bei Sexualdelikten lag die Zahl bei 4 (2025: 5; 2024: 2), davon 0 sexuelle Belästigungen (2025: 4; 2024: 1). Gegen Beamte richteten sich 2 Widerstandshandlungen (2025: 3; 2024: 1) und 1 tätlicher Angriff (2025: 2; 2024: 4).

Hotspots im Blick

Besondere Aufmerksamkeit galt den bekannten innerstädtischen Party-Hotspots Zülpicher Viertel, Altstadt, Ringe und Südstadt. Von insgesamt 473 Körperverletzungen in Köln entfielen 194 auf diese Bereiche (2025: 190; 2024: 255). Bei den 22 Raubdelikten waren es 7 (2025: 10; 2024: 13). Die Taschendiebstähle in diesen Vierteln gingen auf 129 Fälle zurück (2025: 165; 2024: 220).

Gesamtbewertung

Die Polizei Köln stellt fest, dass die Fallzahlen in beiden Städten zum aktuellen Zeitpunkt im Vergleich zum Vorjahr auf annähernd gleichbleibenden Niveau liegen. Im Fünfjahresvergleich bewegen sich die Zahlen im unteren Bereich. Allerdings ist bei Körperverletzungsdelikten in beiden Städten in diesem Jahr ein Anstieg zu verzeichnen.

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei den Zahlen um vorläufige Daten handelt. Nachträgliche Anzeigenerstattungen oder eine veränderte juristische Bewertung im Laufe der Ermittlungen können zu Abweichungen führen. Eine abschließende Bewertung ist daher erst später und nach weiteren Ermittlungen möglich.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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