Am Dienstagmittag haben Beamte der Lübecker Kriminalpolizei und des 2. Polizeireviers in einem Lokal in der Moislinger Allee im Stadtteil St. Lorenz versteckte Betäubungsmittel gefunden. Die Gaststätte wurde daraufhin vorläufig geschlossen.
Gegen 12.00 Uhr kontrollierten Polizisten vor dem Lokal einen 38-jährigen Mann, der dort Kokain erworben haben soll. Während die Beamten den Sachverhalt aufnahmen, verdichtete sich der Verdacht, dass sich in dem Lokal weitere illegale Drogen befinden könnten.
Daraufhin führten Ermittler des Kommissariats 17 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck zusammen mit einem Rauschgiftspürhund eine Durchsuchung durch. Sie fanden mehrere Konsumeinheiten Kokain und Cannabis, die im Lokal versteckt waren. Bei drei tatverdächtigen Männern stellten die Ermittler zudem Bargeld und Mobiltelefone sicher. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Die Polizei ermittelt gegen die drei Männer im Alter von 26, 27 und 33 Jahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Nach Angaben der Ermittler stammen zwei der Männer aus dem Irak, einer ist Deutscher – alle drei sind in Lübeck gemeldet.
Das Ordnungsamt der Hansestadt Lübeck stellte vor Ort fest, dass die Gaststätte über keine gültige gaststättenrechtliche Erlaubnis verfügt. Die erforderlichen Genehmigungen lagen nicht vor. Deshalb ordnete das Ordnungsamt die vorläufige Schließung an, bis alle Formalien geklärt sind.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 995 Rauschgiftdelikten in Lübeck konnte die Polizei 2025 735 aufklären, das sind 73,9 Prozent. Damit steht unsere Stadt schlechter als das Land, wo 84,3 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Schleswig-Holstein
Auch aus Schleswig-Holstein:
Mehr Polizeimeldungen: