Krefeld startet Großeinsatz für sichere Innenstadt

(Symbolbild)

Die Polizei Krefeld hat am 26. Oktober 2026 einen groß angelegten Einsatz zur Verbesserung der Sicherheit in der Innenstadt gestartet. Unter dem Motto „Sichere Innenstadt Krefeld – Konsequent. Vernetzt. Nah.“ reagiert die Behörde auf Themen, die Krefelderinnen und Krefelder aktuell bewegen.

Der acht Stunden lange Einsatz war der Auftakt eines neuen Sicherheitskonzepts. Die Polizei setzte eigene Kräfte, den Kommunalen Ordnungsdienst, das Ausländeramt und die Bundespolizei in der gesamten Innenstadt ein. Kontrolliert wurden neun Cafés und Shishabars sowie mehrere Örtlichkeiten, darunter der Karlsplatz und der Bereich hinter dem Hauptbahnhof. Zivile Kriminalpolizisten durchsuchten zwei Wohnungen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität. Auch die Verkehrsdirektion war im Einsatz und widmete sich intensiv E-Scooter-Fahrern.

Die Bilanz des Einsatzes fiel umfangreich aus. Die Beamten kontrollierten insgesamt rund 140 Personen in den Gewerbeobjekten und auf der Straße. Hinzu kamen etwa 50 kontrollierte Fahrzeuge, darunter 34 E-Scooter. Vier ausstehende Haftbefehle wurden vollstreckt. Eine Person wurde nach beobachtetem Handel mit Betäubungsmitteln festgenommen. Die Polizei schrieb neun Strafanzeigen wegen Drogenhandels, Steuerhinterziehung (illegales Glücksspiel), des Verdachts des illegalen Aufenthalts und Verstößen gegen die Abgabenordnung.

Bei den Kontrollen wurden rund vier Kilogramm unverzollter Tabak in einer Shishabar sichergestellt. Auf der Straße fanden die Beamten mehrere Verkaufseinheiten Kokain. In den durchsuchten Wohnungen wurden zwar keine Drogen gefunden, aber ein verbotenes Springmesser und ein Teleskopschlagstock. Die Polizei ahndete zwei Ordnungswidrigkeiten in Zusammenhang mit illegalem Glücksspiel.

Im Straßenverkehr kamen 41 Ordnungswidrigkeiten hinzu. Zwei weitere Strafanzeigen betreffen einen nicht versicherten E-Scooter und eine Urkundenfälschung – das Kennzeichen war mit einem Filzstift übermalt worden. Ein E-Scooter erwies sich als gestohlen.

Die Ordnungspartner ahndeten außerdem 17 Gewerbeverstöße als Ordnungswidrigkeiten. Verstöße gab es gegen das Jugendschutzgesetz, das Nichtraucherschutzgesetz und das Arzneimittelgesetz.

Das Konzept zielt darauf ab, polizeiliche Kompetenzen der Kriminalitätsbekämpfung, Verkehrsunfallbekämpfung und Einsatzwahrnehmung enger miteinander zu vernetzen. Der südliche Bereich hinter dem Krefelder Hauptbahnhof wird dabei besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die Polizei Krefeld setzt dort gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst bis Mitte Dezember regelmäßige Präsenzstreifen zu den relevanten Zeiten ein, besonders im Nachmittags- und frühen Abendbereich.

„Unser Anspruch ist klar“, so Kriminaldirektor Michael Graf von Moltke, dem derzeit die Vertretung der Behördenleitung obliegt. „Wir wollen, dass sich alle Menschen in Krefeld sicher fühlen können – im Alltag, auf öffentlichen Plätzen und auf ihrem Weg durch die Stadt.“

Polizeidirektor Stefan Bauerkamp, der den Einsatz leitete, zieht eine positive Bilanz: „Das war ein guter Auftakt. Wir und unsere Netzwerkpartner stecken ab sofort noch mehr Personalstärke in die Themen, die die Menschen in unserer Stadt bewegen. Damit sich jede Krefelderin und jeder Krefelder hier sicher fühlen kann.“

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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