Kreis Borken: Polizei zieht Bilanz nach Tempokontrollen – über 600 Verwarnungen

(Symbolbild)

Die Kreispolizeibehörde Borken hat eine Bilanz ihrer Geschwindigkeitsmessungen gezogen. An 28 Stellen im Kreisgebiet erfassten die Beamten des Verkehrsdienstes in den vergangenen Tagen das Tempo von 7946 Fahrzeugen. Rund acht Prozent der gemessenen Fahrzeuge überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit.

Dies hatte Konsequenzen: Die Polizei leitete 115 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und verhängte 517 Verwarngelder. Drei Fahrer bekamen zudem ein Fahrverbot.

Besonders gravierende Verstöße wurden im Nordkreis und Südkreis registriert. In Gronau fuhr ein Autofahrer auf dem Heerweg 94 km/h statt der erlaubten 50 km/h. Im Südkreis erreichte ein Fahrzeug auf der Bundesstraße 67 in Bocholt 143 km/h bei einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Auf der Doornte in Südlohn wurde ein Fahrer mit 59 km/h statt der zulässigen 30 km/h gemessen.

Nach Einschätzung der Polizei zählen Geschwindigkeitsüberschreitungen und Raserei auch im Kreis Borken zu den Hauptursachen von Verkehrsunfällen. Sie führen immer wieder zu schweren Unfallfolgen – auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Der Verkehrsdienst setzt seine Messungen in der kommenden Woche fort.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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