In der Region Heilbronn hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Straftaten aufgeklärt oder untersucht. Im Mittelpunkt standen Diebstähle, Einbrüche, ein Brand und ein Betrugfall mit erheblichen Schäden.
Kupferdiebe in Möckmühl ertappt
Am Freitagvormittag gegen 11:20 Uhr meldete ein Zeuge mehrere Personen am ehemaligen Krankenhaus in Möckmühl in der Straße Hahnenäcker. Die Männer montierten Dachrinnen aus Kupfer ab. Nach dem Eintreffen mehrerer Polizeistreifen und der Umstellung des Gebäudes versuchten die drei Tatverdächtigen zu flüchten. Sie konnten aber zeitnah vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich um drei junge Männer im Alter von 14, 18 und 19 Jahren. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen laufen noch.
Einbruch in Neckarsulm – Zeugen gesucht
Unbekannte brachen zwischen Freitag, 17:30 Uhr, und 23:30 Uhr in eine Doppelhaushälfte in Neckarsulm in der Heilbronner Straße ein. Sie schlugen ein Fenster ein und gelangten so ins Innere. Anschließend stahlen sie Schmuck. Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen in der Heilbronner Straße oder der Ganzhornstraße gemacht? Hinweise gehen unter der Telefonnummer 07132 93710 an das Polizeirevier Neckarsulm.
Einbruch in Bad Rappenau-Zimmerhof – Zeugen gesucht
Am Sonntagabend brachen Unbekannte zwischen 17:30 Uhr und 21:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in Bad Rappenau-Zimmerhof in der Sonnenstraße ein. Der Täter verschaffte sich über ein Fenster Zutritt, betrat das Innere und stahl Schmuck. Die Polizei bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07132 93710 beim Polizeirevier Neckarsulm zu melden.
Brand in Beilstein mit hohem Sachschaden
In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte ein Gebäude in Beilstein. Kurz vor 2 Uhr am Samstagmorgen wurde das Feuer in einem Büro eines Gebäudekomplexes in der Gartenstraße gemeldet. Die Flammen griffen im weiteren Verlauf auf das Dach sowie die dortige Solaranlage über, bevor die Feuerwehr sie löschen konnte. Der Sachschaden wird auf circa 70.000 Euro geschätzt. Man weiß noch nicht, warum es brannte. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt noch.
Jugendliche bei Diebstahl in Jagstfeld erwischt
Am Samstagabend gegen 20:10 Uhr betraten zwei maskierte Jugendliche eine Tiefgarage in Bad Friedrichshall-Jagstfeld in der Straße Fahrberg. Die 14 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen begaben sich in mehrere unverschlossene Kellerabteile und trugen diverse Wertgegenstände nach draußen, wo ein dritter Tatverdächtiger wartete. Als sie von einem Zeugen angesprochen wurden, flüchteten die beiden maskierten Personen auf einem E-Scooter. Der 16-Jährige rannte zu Fuß davon. Bei der umgehend eingeleiteten Fahndung konnten der zu Fuß Flüchtige sowie der 14-Jährige auf dem E-Scooter festgenommen werden. Die Mobiltelefone der beiden Jugendlichen wurden beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 16-Jährige an seine zuständigen Betreuer und der 14-Jährige an seine Erziehungsberechtigten übergeben.
Unfall unter Alkoholeinfluss bei Bad Friedrichshall
Am Sonntagabend gegen 19:45 Uhr verursachte ein 53-jähriger Fahrer unter Alkoholeinfluss einen Unfall bei Bad Friedrichshall. Der Mann fuhr mit seinem BMW auf der Kreisstraße 2000 von Neckarsulm in Richtung Bad Friedrichshall. An der Einmündung zur Kreisstraße 2117 bog er nach rechts ab, geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem entgegenkommenden Ford eines 66-Jährigen zusammen. An den Fahrzeugen entstanden Schäden von circa 17.500 Euro. Verletzt wurde niemand. Während die Polizei den Unfallort untersuchte, stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des BMW-Fahrers fest. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Der 53-Jährige musste die Polizisten in ein Krankenhaus begleiten und ließ sich Blut entnehmen. Sein Führerschein wurde einbehalten.
Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Mehrere tausend Euro erbeutet
Am vergangenen Wochenende betrogen bislang unbekannte Betrüger eine 68-jährige Frau aus Heilbronn. Die Täter nahmen telefonisch Kontakt zu ihr auf und gaben sich im Verlauf mehrerer Gespräche unter anderem als Mitarbeiter verschiedener Banken sowie als Angehörige der Cybercrime-Abteilung des Bundeskriminalamts aus. Die Telefonate begannen am Freitag. Zunächst behauptete ein angeblicher Mitarbeiter einer Sparkasse, dass ein von der Frau beantragter Kredit zur Auszahlung bereitstehe. Als die 68-Jährige erklärte, keinen Kredit beantragt zu haben, wurde sie an weitere vermeintliche Bank- und Behördenmitarbeiter weitergeleitet. Diese gaukelten ihr vor, sie sei Opfer eines Betrugs geworden und müsse nun Maßnahmen ergreifen, um ihr Vermögen vor einem Verlust zu schützen. Durch das wiederholte Weiterverbinden zwischen verschiedenen Gesprächspartnern erweckten die Täter gezielt den Eindruck eines koordinierten Vorgehens von Banken und Behörden.
Im weiteren Verlauf brachten die Unbekannten die Frau dazu, in zwei Transaktionen Geld über Zahlungsdienstleister an Empfänger in der Türkei zu überweisen. Zudem versuchten die Täter, die 68-Jährige davon zu überzeugen, ihr Fahrzeug vorübergehend zu verkaufen. Sie behaupteten, der Wagen sei als Sicherheit für den angeblich beantragten Kredit hinterlegt worden. Zu einem Verkauf kam es letztlich nicht. Um zu verhindern, dass die Frau Angehörige einschaltete, setzten die Betrüger sie unter Druck. Sie behaupteten unter anderem, dass auch Familienmitglieder strafrechtliche Konsequenzen zu befürchten hätten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern
Echte Polizeibeamte, das Bundeskriminalamt oder Bankmitarbeiter fordern am Telefon nicht dazu auf, Geld zur vermeintlichen Sicherung an unbekannte Personen zu überweisen. Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und nehmen Sie selbstständig über eine Ihnen bekannte beziehungsweise offiziell recherchierte Telefonnummer Kontakt zur Polizei oder Ihrer Bank auf. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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