Lärm, Unfallfluchten und Hallenbrand: Polizei im Landkreis Sigmaringen ermittelt in mehreren Fällen

(Symbolbild)

Im Landkreis Sigmaringen hatte die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Fälle zu bearbeiten: Von unnötigen Lärmbelästigungen durch manipulierte Motorräder über Unfallfluchten bis hin zu einem technischen Defekt, der in einem Hallenbrand führte.

Zwei Motorradfahrer wegen Lärm angezeigt

In Sigmaringen leitete die Verkehrspolizei am Mittwochnachmittag gegen zwei Motorradfahrer Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Gegen 16.30 Uhr fiel ein 16-Jähriger in der Laizer Straße mit seiner Yamaha durch übermäßige Lautstärke auf. Eine Geräuschpegelmessung bestätigte, dass das Fahrzeug offenbar technisch verändert worden war und dadurch den zulässigen Geräuschgrenzwert überschritt. Etwa 15 Minuten später zog in der Antonstraße ein 46-Jähriger die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich. Er beschleunigte mit seiner BMW unnötig stark und verursachte ebenfalls erheblichen Lärm. Auch gegen ihn wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Unfallflucht am Nissan – Zeugen gesucht

Das Polizeirevier Sigmaringen ermittelt nach einer Unfallflucht und sucht Zeugen. Ein Unbekannter beschädigte zwischen 8 und 12.15 Uhr einen an der Römerstraße bei der Modefachschule abgestellten Nissan an der vorderen linken Stoßstange und verließ dann den Unfallort, ohne sich um Schadensregulierung zu kümmern. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 07571/104-0 entgegen.

Hallenbrand in Mengen durch technischen Defekt

In Mengen kam es am Mittwochnachmittag gegen 13.45 Uhr zu einem Brand auf dem Dach einer Fabrikationshalle in der Lothringer Straße. Nach ersten Erkenntnissen war es mutmaßlich wegen eines technischen Defekts an einer Photovoltaik-Anlage zu einer Verpuffung gekommen, wodurch mehrere PV-Module vom Dach gerissen wurden. Ein Wechselrichter der Anlage hatte Feuer gefangen und musste von der Feuerwehr gelöscht werden, nachdem die Anlage stromlos geschaltet worden war. Neben der Photovoltaik wurde auch das Hallendach beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Menschen wurden nicht verletzt.

Pedelec-Unfall in Pfullendorf – Zwei Jugendliche flüchtig

Der Polizeiposten Pfullendorf ermittelt nach einer Unfallflucht und sucht Zeugen. Am Mittwochnachmittag gegen 14.30 Uhr fuhr eine 41-jährige Autofahrerin in den Kreisverkehr Bahnhofstraße/Franz-Xaver-Heilig-Straße ein, als von links über den Gehweg ein mit zwei Jugendlichen besetztes Pedelec verbotswidrig über den Zebrastreifen fuhr. Trotz Gefahrenbremsung kam es zum Zusammenstoß. Der Mitfahrer konnte noch vorher abspringen, der Fahrer des Rades fiel zu Boden. Nach einem kurzen Gespräch, bei dem offenbar niemand verletzt wurde, entfernten sich die beiden Jugendlichen unerlaubt vom Unfallort, obwohl die Autofahrerin sie aufforderte, auf die Polizei zu warten. Am Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Der Fahrradfahrer wird beschrieben als etwa 13–14 Jahre alt, circa 155 cm groß, mit kurzen braunen Haaren und normaler Statur. Er trug einen Helm, ein schwarzes T-Shirt und Bluejeans. Der Mitfahrer soll etwa gleich alt, etwa 160 cm groß und dürr sein, kahlrasierte braune Haare haben und ein blaues Fußballtrikot getragen haben. Zeugen können sich unter Telefon 07552/2016-0 an den Polizeiposten Pfullendorf wenden.

Lkw-Unfall auf der B 32 – Verkehrsgefährdung vermutet

Das Polizeirevier Bad Saulgau ermittelt nach einem Verkehrsunfall mit zwei Sattelzügen und sucht Zeugen. Am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr wollte der 38-jährige Fahrer eines Sattelzugs auf der B 32 zwischen Bad Saulgau und Mengen einen anderen Sattelzug überholen. Der andere Autofahrer beschleunigte jedoch und verwehrte ihm das Wiedereinscheren. Nach eigenen Angaben musste der 38-Jährige daraufhin noch mehrere hundert Meter auf der Überholspur der Gegenrichtung fahren. Als ihm dort ein weißer Pkw entgegenkam, wichen sowohl er als auch der Pkw nach rechts aus und bremsten stark, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Dabei streifte der Sattelzug des 38-Jährigen den Auflieger des anderen Lkw. Mit dem Pkw kam es nicht zur Kollision. Nach dem Unfall, bei dem Sachschaden von mehreren tausend Euro entstand, setzten sowohl der Pkw als auch der andere Sattelzug ihre Fahrt fort, ohne anzuhalten. Gegen den 38-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Er musste seinen Führerschein abgeben und eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Polizei bittet um Hinweise zu den anderen beiden Fahrzeugen unter Telefon 07581/482-0.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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