Der Verkehrsdienst Heidelberg hat am Donnerstagnachmittag in Leimen gezielt E-Scooter-Fahrerinnen und -fahrer kontrolliert. Zwischen 15.30 und 19.30 Uhr überprüften zwei Beamte insgesamt 21 Nutzer. Das Ergebnis: 15 Verkehrsteilnehmende verstießen gegen Vorschriften.
Besonders gravierend war der Fall eines 15-Jährigen, den die Polizisten gegen 17 Uhr in der St. Ilgener Straße stoppten. Der Jugendliche war mit seinem E-Scooter deutlich zu schnell unterwegs – mit über 30 km/h statt der erlaubten 20 km/h. Dadurch wurde sein Fahrzeug führerscheinpflichtig. Den nötigen Führerschein konnte er nicht vorzeigen.
Noch problematischer: An dem E-Scooter war ein Kennzeichen angebracht, das für ein anderes, ordnungsgemäß zugelassenes Fahrzeug ausgegeben worden war. Der Roller selbst verfügte jedoch über keine gültige Straßenzulassung. Damit hatte der 15-Jährige den Anschein von Versicherungsschutz vorgetäuscht – tatsächlich bestand für sein Fahrzeug kein Versicherungsschutz.
Der Jugendliche muss nun mit Anzeigen wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen. Zusätzlich erwartet ihn eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen weiterer Verkehrsteilnehmer.
Bei der Kontrollaktion stellten die Beamten noch weitere manipulierte E-Scooter fest. Mehrere dieser Geräte waren mittels einer Handy-App so verändert worden, dass sie keine Straßenzulassung mehr besaßen. Insgesamt wurden drei E-Scooter zur weiteren Überprüfung sichergestellt.
Die Polizei kündigt an, solche Schwerpunktmaßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit fortzusetzen. Weitere Kontrollen sind geplant.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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