Leimen und Gaiberg: Drei Einbrüche in Wohnungen – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

Am Montag sind Unbekannte in Leimen und Gaiberg in mehrere Wohnungen eingebrochen. Die Polizei sucht nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

In Leimen versuchten die Täter zunächst zwischen 11:30 Uhr und 13:15 Uhr, in zwei Wohnungen in der Oskar-Trinks-Straße einzubrechen. Bei der ersten Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gelang es ihnen, die Eingangstür zu öffnen. Sie durchsuchten die gesamte Wohnung nach Wertgegenständen und erbeuteten Bargeld in Höhe eines hohen dreistelligen Eurobetrages, bevor sie unerkannt flohen.

Etwa 50 Meter weiter, in einem weiteren Mehrfamilienhaus derselben Straße, versuchten die Unbekannten erfolglos, eine Wohnungstür aufzubrechen. Das Türschloss wurde dabei beschädigt, hielt aber Stand. Der entstandene Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden.

Am gleichen Abend drangen Unbekannte zwischen 17:15 Uhr und 19:00 Uhr in ein Haus in der Bammentaler Straße in Gaiberg ein, nachdem sie die Eingangstür aufgebrochen hatten. Sie durchsuchten die Zimmer nach Wertgegenständen, verließen das Haus aber nach aktuellem Ermittlungsstand ohne Beute.

Die Spurensicherung am Tatort wurde von der Kriminaltechnik durchgeführt. Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen.

Hinweise zu den Einbrüchen nimmt das Hinweistelefon der Kriminalpolizei unter 0621/174-4444 entgegen. Die Polizei bittet Personen, die zu den genannten Zeiten verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.

Die Polizei nutzt die Vorfälle, um auf Möglichkeiten zur Wohnungssicherung hinzuweisen: Türen und Fenster sollten auch bei kurzer Abwesenheit stets verschlossen sein. Zusatzschlösser und Querriegelschlösser erhöhen den Einbruchschutz erheblich. Nachbarn sollten bei längerer Abwesenheit informiert werden und auf ungewöhnliche Vorkommnisse achten. Verdächtige Personen oder Fahrzeuge sind sofort unter 110 zu melden. Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen sollten nicht offen zugänglich oder in leicht auffindbaren Verstecken gelagert werden. Das Polizeipräsidium Mannheim bietet eine kostenfreie Beratung zur technischen Einbruchsprävention an.


Einbrüche im Rhein-Neckar-Kreis: Wie sieht es im Vergleich mit Land und Bund aus?

Im Rhein-Neckar-Kreis kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 74 Wohnungseinbrüche. Damit sieht es in unserem Kreis schlechter als im restlichen Bundesland: Dort wurde im vergangenen Jahr 52-Mal je 100.000 Einwohner eingebrochen. Bundesweit wurde häufiger eingebrochen: 99-Mal.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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