Lienen: 71-Jährige fällt auf Microsoft-Betrug herein

(Symbolbild)

Zu einem Computerbetrug ist es am Samstag gegen 19.20 Uhr in Lienen-Kattenvenne gekommen. Eine 71-jährige Frau saß an ihrem Computer, als plötzlich ein Fenster mit einer Virenwarnung auftauchte. Gleichzeitig wurde eine Telefonnummer eingeblendet.

Die Frau wählte die Nummer. Am anderen Ende meldete sich jemand, der vorgab, ein Microsoft-Mitarbeiter zu sein. Er behauptete, dass sich ein Virus auf ihrem Computer befinde und Unbefugte dadurch Zugriff auf ihre persönlichen Daten und ihr Bankkonto hätten.

Im Gespräch gab die 71-Jährige ihre Zugangsdaten für das Online-Banking ein. Der Betrüger führte daraufhin eine Überweisung im niedrigen vierstelligen Eurobereich durch. Als er versuchte, eine zweite Transaktion zu starten, wurde die Frau misstrauisch und beendete das Telefonat.

Danach ließ sie sämtliche Konten sperren.

So erkennen Sie Betrüger

Die Polizei warnt vor dieser Masche: Sollten Sie eine Warnmeldung auf Ihrem Computer erhalten, nehmen Sie den Rechner vom Netz oder fahren Sie ihn einfach herunter. Rufen Sie niemals Telefonnummern an, die Ihnen plötzlich auf dem Bildschirm angezeigt werden. Echte Fehler- oder Warnmeldungen von Microsoft enthalten niemals Telefonnummern.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Steinfurt kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 912 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Osnabrück aus: 1.425 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 946.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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