In der vergangenen Woche hat die Polizei im Altmarkkreis Salzwedel mehrere schwere Verkehrsverstöße geahndet. Den Anfang machte ein Lkw-Fahrer, der am 7. September auf der B71 bei Letzlingen mit deutlich zu viel Alkohol unterwegs war.
Ein aufmerksamer Bürger beobachtete gegen 13:20 Uhr, wie der Lastwagen von Haldensleben in Richtung Letzlingen in Schlangenlinien fuhr, und alarmierte die Polizei. Die Beamten stoppten das Fahrzeug in Letzlingen und führten einen Alkoholtest durch. Das Ergebnis war erschreckend: Der 42-jährige Fahrer aus der Ukraine hatte einen Atemalkoholwert von 2,67 Promille – mehr als das Fünffache der zulässigen Grenze. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, im Krankenhaus nahm man ihm eine Blutprobe ab. Der Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
Am selben Tag, um 12:05 Uhr, stoppten Polizeibeamten in Ritze einen Mercedes-Fahrer zur Kontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass der 19-jährige Deutsche überhaupt keine Fahrerlaubnis besaß. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Wenig später, um 10:00 Uhr, kontrollierte die Polizei in Brunau einen Motorrollerfahrer. Auch hier fehlte die erforderliche Fahrerlaubnis – der 21-jährige Deutsche musste sein Fahrzeug stehenlassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Am Abend des 7. September, gegen 22:45 Uhr, wurde ein Skoda-Fahrer in Jübar einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamin. Der 46-jährige Mann musste ins Krankenhaus, wo die Polizei ihm eine Blutprobe abnahm. Falls das Blutbild den Drogenkonsum bestätigt, erwarten ihn ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte im Führerscheinregister und ein Monat Fahrverbot.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der L20 in Wenze am 7. September zwischen 9:30 und 10:30 Uhr zeigten sich insgesamt 24 Fahrzeuge. Bei erlaubten 30 km/h waren drei davon zu schnell unterwegs – die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 47 km/h.
Auch ein Brand beschäftigte die Einsatzkräfte am 7. September: Gegen 16:55 Uhr brannte in Zethlingen eine Grasfläche mit Hügel. Die Feuerwehr mit 21 Kameraden konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern wurde beschädigt, der Sachschaden wird auf einen dreistelligen Betrag geschätzt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Ein weiteres Phänomen beschäftigte die Polizei am 7. September: Mehrere Anwohner des Altmarkkreises Salzwedel erhielten Anrufe von Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Die Täter behaupteten, in einer benachbarten Straße sei gerade eingebrochen worden, und fragten die Angerufenen nach Wertgegenständen und Bargeld. Sie gaben vor, dass Ersparnisse zu Hause oder bei der Bank nicht sicher seien und von angeblichen Polizisten abgeholt werden müssten. Alle Anrufer, die sich bei der echten Polizei meldeten, fielen auf die Masche glücklicherweise nicht herein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen-Anhalt
Auch aus Sachsen-Anhalt:
Mehr Polizeimeldungen: