Ein 68-jähriger Mann aus Bad Herrenalb ist Opfer eines jahrelangen Love-Scamming-Betrugs geworden. Wie die Polizei Pforzheim mitteilte, wandte sich der Mann an die Polizeidienststelle, um seine vermeintliche Lebensgefährtin abzuholen – obwohl sich zu diesem Zeitpunkt niemand im Gewahrsam befand.
Im Gespräch mit den Beamten schilderte der 68-Jährige, dass er bereits seit etwa vier Jahren eine angebliche Liebesbeziehung zu einer unbekannten Person führt. Der Kontakt fand ausschließlich über einen Messenger-Dienst statt. In den vergangenen zwei Jahren wurde der Mann wiederholt dazu veranlasst, Geldbeträge zu überweisen.
Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, wird aber auf über 10.000 Euro geschätzt.
So schützen Sie sich vor Love-Scamming
Die Polizei warnt vor schnellen Liebesbekundungen über das Internet. Sie empfiehlt: Überweisen Sie kein Geld und geben Sie keine Geschenkkarten oder Codes an Online-Bekanntschaften weiter. Versenden Sie auch keine intimen Bilder oder persönliche Daten an unbekannte Personen. Seien Sie vorsichtig bei ständig wechselnden Nummern. Erstatten Sie frühzeitig Anzeige, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.
Wie sich die Zahlen entwickelt haben
Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Betrugsfälle in Baden-Württemberg um 9,1 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 74.294 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 66,1 Prozent, bundesweit 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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