In Ludwigshafen-Süd ist am Sonntag, 04.10.2026, am Nachmittag ein Mann Opfer einer Betrugsmethode geworden. Ein Unbekannter sprach ihn aus einem Fahrzeug heraus an und bat ihn, ihm 200 Euro für Benzin zu leihen. Als Sicherheit überreichte der Mann eine vermeintliche Goldkette sowie einen vermeintlichen Goldring.
Der Geschädigte übergab das Geld. Am nächsten Tag ließ er den Schmuck von zwei Goldschmieden überprüfen – mit dem Ergebnis, dass es sich nicht um echtes Gold handelte. Der unbekannte Mann meldete sich nicht erneut bei ihm.
Warnung vor dieser Betrugsmethode
Die Polizei warnt vor dieser Masche: Überlassen Sie Unbekannten niemals Bargeld im Austausch gegen angeblich wertvolle Gegenstände. Besonders bei spontanen Anfragen von fremden Personen aus Fahrzeugen heraus ist Vorsicht geboten. Lassen Sie sich Zeit, bevor Sie Geld aushändigen, und überprüfen Sie im Zweifelsfall die Echtheit von Schmuck oder anderen Wertsachen durch Fachleute, bevor Sie sich auf solche Vereinbarungen einlassen.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 entgegen (Telefon: 0621 963-24250, E-Mail: piludwigshafen2@polizei.rlp.de).
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 1.854 Betrugsfällen in Ludwigshafen am Rhein konnte die Polizei 2025 1.321 aufklären, das sind 71,3 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 69,6 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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