In Lübeck-St. Jürgen hat ein 49-jähriger Mann am Sonntagnachmittag mehrere Passanten belästigt und dabei zwei Menschen geschubst. Die Polizei sucht nun einen Radfahrer, der bei einer dieser Attacken fast zu Boden gefallen ist.
Gegen 16:50 Uhr schubste der Deutsche in der Moltkestraße zunächst einen 32-jährigen Lübecker plötzlich und mit erheblichem Kraftaufwand. Der Mann erlitt leichte Verletzungen am Arm – Schmerzen und Rötungen, die die Polizeibeamten später feststellten.
Kurz darauf attackierte der Angreifer einen etwa 35 Jahre alten Radfahrer, der eine schwarze Jacke trug. Der Mann schubste ihn so heftig, dass der Radler fast stürzte, sich aber gerade noch fangen konnte. Danach fuhr er in Richtung Marli weiter, während der Tatverdächtige in Richtung Rehderbrücke davonging und dabei unverständliche Wörter schrie.
Beamte des 4. Polizeireviers konnten den 49-Jährigen kurz darauf in der Wahmstraße stellen. Der Mann nahm sofort eine Angriffshaltung ein und griff die Polizisten an – er schlug und trat in ihre Richtung und versuchte sogar zu beißen. Bei der Festnahme erlitt ein Polizeibeamter leichte Verletzungen. Die Beamten konnten den Mann überwältigen und fesseln.
Nach Angaben der Polizei befand sich der 49-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand. Ein Amtsarzt stellte ihn vor, danach wurde er in eine Fachklinik gebracht. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Polizisten und Körperverletzung.
Das Polizeirevier 1 in Lübeck sucht den geschädigten Radfahrer, der nach dem Vorfall in Richtung Marli fuhr. Hinweise nimmt die Polizei Lübeck unter der Telefonnummer 0451-1310 entgegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Schleswig-Holstein
Auch aus Schleswig-Holstein:
Mehr Polizeimeldungen:
Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.
Zur Übersicht →