Am Mittwochabend ist es an der Puppenbrücke in der Lübecker Innenstadt zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei wurden zwei Männer mit einem Gürtel geschlagen.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 18:45 Uhr im Bereich der Puppenbrücke. Während einer größeren Menschengruppe wurde ein Mann geschubst und stürzte zu Boden. Dabei verlor er sein Mobiltelefon. Ein 21-Jähriger soll sich das Handy daraufhin genommen haben.
Als der Mann die Herausgabe seines Geräts forderte, schlug der 21-Jährige mehrfach mit einem Gürtel auf ihn ein. Auch ein zweiter Mann, der dem Geschädigten zu Hilfe kommen wollte, wurde mit dem Gürtel geschlagen. Er erlitt leichte Verletzungen im Gesicht. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend vom Tatort.
Die Polizei fahndete nach dem Flüchtigen und traf auf den 21-Jährigen. Da es Anhaltspunkte für Alkohol- oder Drogeneinfluss gab, ordnete ein Richter die Entnahme einer Blutprobe an. Der Mann wurde unter polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht.
Das gestohlene Mobiltelefon stellte die Polizei sicher. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts des schweren räuberischen Diebstahls eingeleitet. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Entwicklung in Lübeck
2024 zählte die Polizei in Lübeck 1.865 einfache Körperverletzungen, 2025 waren es 1.776 — 4,8 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 1,3 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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