Lübeck: Staatsschutz ermittelt nach Beschmierungen von Bundeswehr-Werbecontainer

(Symbolbild)

In Lübeck-Innenstadt ermittelt das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei nach mehreren Sachbeschädigungen. Am Freitagabend des 18. September 2026 stellten Beamte des 1. Polizeireviers eine 17-Jährige aus Lübeck an einem Werbecontainer der Bundeswehr An der Obertrave auf frischer Tat. Sie hatte den Container mit einem schwarzen Permanentmarker beschmiert.

Gegen 22:40 Uhr trafen die Polizisten die deutsche Schülerin mit dem wasserfesten Stift in der Hand an. Neben ihr stand ein 19-Jähriger aus dem Kreis Stormarn, ebenfalls deutscher Staatsangehörigkeit. Die Schmiererei ließ sich nicht einfach mit Wasser oder durch Wischen entfernen. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten bei beiden mehrere Aufkleber, die dem linksextremistischen Spektrum zugeordnet werden. Weil ein politisch motivierter Hintergrund anzunehmen ist, übernahm das Staatsschutzkommissariat die Ermittlungen gegen die 17-Jährige wegen Sachbeschädigung. Eine mögliche Tatbeteiligung des 19-Jährigen wird derzeit geprüft.

Bereits in der gleichen Nacht stellten Polizisten des 1. Polizeireviers im Bereich der Wallstraße drei weitere Tatverdächtige fest: zwei Frauen und einen Mann, alle 17 Jahre alt und aus Lübeck. Bei ihnen wurden Farbsprühdosen und Schablonen für politische Schriftzüge sichergestellt. Auch gegen sie wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Schleswig-Holstein


ThemenseiteLinksextremismus in Deutschland

Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.

Zur Übersicht →