Lüdenscheid: Autoaufbruch, Vandalismus und Telefonbetrug beschäftigen Polizei

(Symbolbild)

In Lüdenscheid haben mehrere Straftaten die Polizei beschäftigt. Unbekannte knackten in der vergangenen Nacht um 2.30 Uhr einen Seat am Straßburger Weg und stahlen Bargeld aus der Mittelkonsole. Anwohner wurden durch Geräusche aus dem Schlaf gerissen und bemerkten anschließend das offenstehende Fahrzeug.

An der Mozartstraße fehlen sieben Heckscheibenwischer von geparkten Autos. Gestern Abend gegen 20.30 Uhr brüllte ein Mann an der Straße umher und trat gegen Mülltonnen. Womöglich riss er auch die Scheibenwischer von den Fahrzeugen ab. Bei Eintreffen der Polizei war der Täter nicht mehr vor Ort. Zeugen beschreiben ihn als 35 bis 40 Jahre alt, normal bis schlank gebaut, mit blauer Jeans und roter Jacke sowie einer Halbglatze mit dunkelblonden bis braunen Haaren.

Ein 66-jähriger Lüdenscheider überwies Betrügern mehrere tausend Euro. Seine angebliche Bank meldete sich telefonisch und warnte vor verdächtigen Kontobewegungen. Um sein Erspartes zu sichern, müsse er es schnell umbuchen. Der Mann überwies das Geld auf das Konto der dubiosen Anrufer, obwohl sein richtiges Konto nie in echter Gefahr war.

Eine 46-jährige Frau erhielt betrügerische Post von einer vermeintlichen Anwaltskanzlei, die Geld wegen eines angeblichen Telefonvertrages einfordern wollte. Sie erkannte den Betrug und erstattete Anzeige.

Zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen wurde aus einem an der Volmestraße parkenden Auto eine Tasche mit Personalpapieren gestohlen. An der Lösenbacher Landstraße entdeckten Fahrzeugbesitzer am Mittwochabend Hebelspuren an der Hecktür eines Mercedes Sprinter, wobei die Tat einige Tage zurückliegen könnte.

Die Polizei warnt vor Autoaufbrüchen und rät, keine Wertsachen sichtbar im Fahrzeug zu lassen. Bei fraglichen Geldforderungen gilt: Ruhe bewahren und die Polizei rufen. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiwache Lüdenscheid unter 02359-90990 entgegen.

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