39-jähriger Ukrainer in Paderborn niedergestochen – Mordkommission ermittelt

(Symbolbild)

In Paderborn ist am Abend ein 39-jähriger Ukrainer niedergestochen worden. Das Opfer wurde gegen 19:51 Uhr bewusstlos und schwer verletzt in der Straße Westernmauer in der Nähe eines Imbisses gefunden.

Zeugen hatten die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, war der Mann nicht ansprechbar und wurde sofort von Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Eine 250 Meter lange Blutspur führte von dem Fundort durch die Innenstadt bis zum rückwärtigen Ausgang einer Passage in der Straße Alte Torgasse.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief erfolglos. Kurz nach dem Vorfall fiel Zeugen an einem Kiosk in der Bahnhofstraße ein älterer Mann auf. Sie beschrieben ihn als Person vermutlich russischer Herkunft, 45 bis 56 Jahre alt, mit eckiger Sonnenbrille und weißem T-Shirt. Der Mann soll eine Mütze mit kurzem Schirm getragen haben und im Vorbeigehen immer wieder gesagt haben, er hätte jemanden abgestochen wegen seiner Nationalität.

Das Polizeipräsidium Bielefeld hat eine Mordkommission unter der Leitung von Erstem Kriminalhauptkommissar Markus Mertens eingerichtet. Die Kommission setzt sich aus Beamten der Polizei Bielefeld und der Polizei Paderborn zusammen und hat unverzüglich mit der Tatortaufnahme begonnen.

Die Polizei sucht Zeugen, die zwischen 19:30 Uhr und 20:00 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sich zur fraglichen Zeit an dem Kiosk in der Bahnhofstraße aufgehalten haben. Hinweise zum Tatgeschehen werden unter der Telefonnummer 0521/545-0 entgegengenommen.

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