Märkischer Kreis: 121 Geschwindigkeitsverstöße bei Radarkontrollen

(Symbolbild)

Bei Geschwindigkeitskontrollen an fünf Messstellen im Märkischen Kreis hat die Polizei am Dienstag 121 Verstöße festgestellt. Von insgesamt 1.129 gemessenen Fahrzeugen führten die Verstöße zu 121 Verwarngeldern und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Fahrverbote wurden nicht verhängt.

Den Anfang machten die Beamten in Menden auf der Von-Lilien-Straße zwischen 7:00 und 8:35 Uhr. Von 200 kontrollierten Fahrzeugen waren 30 zu schnell unterwegs, was zu 30 Verwarngeldern und zwei Anzeigen führte. Der schnellste Fahrer war mit einem Auto aus dem Märkischen Kreis mit 50 km/h statt der erlaubten 30 km/h unterwegs.

Auf der Halinger Dorfstraße kontrollierten die Polizisten anschließend von 9:15 bis 10:20 Uhr. Hier waren nur zwei von 42 gemessenen Fahrzeugen zu schnell – der Höchstwert lag bei 40 km/h durch ein Fahrzeug aus dem Kreis.

In Sümmern positionierten die Beamten das Radargerät von 10:35 bis 12:30 Uhr an der Rittershausstraße. Von 197 Fahrzeugen waren 24 zu schnell, was eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zur Folge hatte. Ein Fahrer erreichte 49 km/h in der 30er-Zone.

Am Nachmittag wechselten die Polizisten nach Hemer auf die Bräuker Straße. Zwischen 14:10 und 16:20 Uhr passierten 300 Fahrzeuge die Messstelle, 15 davon zu schnell. Ein Autofahrer aus Leverkusen führte hier die Statistik mit 42 km/h bei erlaubten 30 km/h an.

Die umfangreichste Kontrolle fand von 17:00 bis 20:10 Uhr auf der Leckingser Straße in Kalthof statt. Bei 390 gemessenen Fahrzeugen leiteten die Beamten 50 Verwarngeld- und drei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Hier wurde auch die Tageshöchstgeschwindigkeit gemessen: Ein Fahrer aus dem Märkischen Kreis passierte die Messstelle mit 54 km/h statt der vorgeschriebenen 30 km/h.

Die Polizei kündigte an, die Kontrollen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus fortzusetzen.

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