Märkischer Kreis: Motorradfahrer rast mit 77 km/h durch 30er Zone

(Symbolbild)

Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis hat am 29. und 30. September 2026 umfangreiche Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und dabei zahlreiche Verstöße dokumentiert. An acht Messstellen wurden insgesamt 2.813 Fahrzeuge kontrolliert.

In Hemer auf der Bräuckerstraße passierten am Dienstagmorgen zwischen 7.25 Uhr und 8.45 Uhr 105 Fahrzeuge die Radarkontrolle. Elf Fahrer waren zu schnell. Ein Wagen mit MK-Kennzeichen erreichte Spitzenwerte von 43 km/h in der Tempo-30-Zone.

An der Iserlohner Landstraße in Menden wurden zwischen 9.05 und 11.05 Uhr 646 Fahrzeuge gemessen. Es folgten 79 Verwarngelder und neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Pkw aus Hagen fiel innerorts mit 79 km/h statt der erlaubten 50 km/h auf.

In Balve-Asbeck auf der Hüstener Straße blieb es zwischen 11.25 und 12.30 Uhr ruhig. Bei 55 Messungen gab es fünf Verwarngelder. Der Höchstwert lag innerorts bei 66 km/h (Kennzeichen HSK; erlaubt: 50 km/h).

Am Dienstagnachmittag kontrollierte die Polizei von 13.50 bis 16 Uhr in Iserlohn-Sümmern auf der Rittershausstraße. Von 300 Fahrzeugen waren 42 zu schnell. Ein Pkw aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis wurde mit 48 km/h in der Tempo-30-Zone erfasst.

In Hemer-Bredenbruch auf der Ihmerter Straße zeigte die Bilanz zwischen 16.20 und 18.10 Uhr deutlich mehr Verstöße. Bei 313 Messungen leiteten die Beamten 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein. Ein Fahrer mit MK-Kennzeichen muss mit einem Fahrverbot rechnen, da er mit 64 km/h durch eine Tempo-30-Zone raste.

Am Abend folgten von 18.55 bis 20.15 Uhr Messungen an der Mendener Straße in Hemer. Hier gab es bei 230 Fahrzeugen 14 Verwarngelder. Der Spitzenreiter mit MK-Kennzeichen fuhr innerorts 64 km/h statt 50 km/h.

Ebenfalls am Dienstag kam zwischen 10.20 und 16.45 Uhr in Plettenberg-Kückelheim auf der Ebbetalstraße ein ESO-Messgerät zum Einsatz. Von 891 gemessenen Fahrzeugen waren 86 im Verwarngeldbereich. Zudem wurden 20 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet. Ein Pkw mit MK-Kennzeichen fuhr außerorts 90 km/h statt der außerhalb der geschlossenen Ortschaft erlaubten 50 km/h.

Das folgenschwerste Fehlverhalten registrierte die Polizei am Mittwochmorgen zwischen 7.14 und 11 Uhr in Halver-Schwenke auf der Karl-Volkenrath-Straße. An dieser ESO-Messstelle wurden 273 Fahrzeuge kontrolliert. Die Bilanz umfasst 50 Verwarngelder, 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und sieben Fahrverbote. Negativer Höhepunkt war ein Motorradfahrer mit MK-Kennzeichen, der die innerörtliche Tempo-30-Zone mit einer Geschwindigkeit von 77 km/h passierte. Für diesen Verstoß ergeben sich zwei Punkte in Flensburg, 400 Euro Bußgeld zuzüglich Gebühren sowie ein Monat Fahrverbot.

Die Polizei kündigte an, die Kontrollen zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus konsequent fortzusetzen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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