Im Main-Tauber-Kreis hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Fälle von Sachbeschädigung, einen Pkw-Brand und einen Betrugversuch registriert. Die Ermittler suchen Zeugen.
Neun Graffiti-Fälle in Bad Mergentheim und Weikersheim
Am Dienstag meldete das Polizeirevier Bad Mergentheim insgesamt neun Sachbeschädigungen durch Graffiti. Gegen 9 Uhr wurden jeweils in der Igersheimer Straße und im Pfarrgang zwei Stromverteilerkästen mit blauen beziehungsweise lila Aufschriften beschmiert. Bei diesen beiden Fällen wurde mutmaßlich ein Filzstift verwendet. Gegen 9.30 Uhr erfuhren die Ermittler von zwei weiteren Vorfällen mit Sprühfarbe auf der Rückseite eines Firmengebäudes in der Kelterstraße in Weikersheim. Gegen 10.30 Uhr kamen fünf weitere gleichartige Beschädigungen hinzu. Zwei davon betrafen Rampen des Skateparks in der Igersheimer Straße in Bad Mergentheim. Im Kurpark Bad Mergentheim wurde ein weiterer Stromverteilerkasten mit Sprühfarbe beschmiert. Der neunte und letzte Fall betraf ein Gebäude im Erlenbachweg in Bad Mergentheim, dessen Fassade mit blauer Farbe angesprüht wurde. In keinem der neun Fälle gibt es bislang Hinweise auf den oder die Täter. Das Polizeirevier Bad Mergentheim ermittelt und bittet Zeugen unter der Telefonnummer 07931 54990 um Hinweise.
Pkw in Brand gesetzt
Am Dienstagabend wurde in Bad Mergentheim-Apfelbach ein Pkw in Brand gesetzt. Der 59-jährige Besitzer hatte das Auto zwischen 19.45 Uhr und 19.55 Uhr unbeaufsichtigt im Sailbergweg abgestellt. In dieser Zeitspanne entfachte jemand an dem Fahrzeug ein Feuer. Das Auto brannte vollständig aus. Die Feuerwehr Bad Mergentheim löschte das Feuer vollständig. Der entstandene Sachschaden liegt Schätzungen nach bei etwa 3.000 Euro. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht. Das Polizeirevier Bad Mergentheim ermittelt wegen Brandstiftung und bittet Zeugen unter der Telefonnummer 07931 54990 um Hinweise.
Wahlplakate beschädigt
Am Dienstagmorgen beschädigten Unbekannte in Lauda-Königshofen drei Wahlplakate. In der Sachsenflurer Straße in Königshofen wurde ein Plakat teilweise von einem Laternenmasten gerissen. Ein weiteres Plakat in der Hauptstraße, das an einem Baum hing, wurde ebenfalls zerrissen. Auf einem dritten Plakat in der Bürgermeister-Kolb-Straße in Unterbalbach bemalten die Täter die Zähne des abgebildeten Kandidaten mit schwarzem und blauem Stift. Die Beschädigungen wurden am Dienstag gegen 9.40 Uhr festgestellt. Der Polizeiposten Lauda-Königshofen nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 09343 62130 entgegen.
Betrugstrick mit Goldschmuck
Am Dienstagabend versuchten zwei unbekannte Männer mit Goldschmuck-Tausch eine Tankfüllung zu ergaunern. Gegen 19.30 Uhr sprach ein etwa Mitte 50-jähriger Unbekannter am Almosenberg in Wertheim zwei junge Erwachsene an. Er bot Goldschmuck im Gegenzug für eine Tankfüllung seines Autos an. Der 22-jährige Mann lehnte sofort ab, sein 20-jähriger Begleiter stimmte dem Angebot zunächst zu. Während der 20-Jährige eine angebotene Kette mit Ring begutachtete, kam ein zweiter Unbekannter hinzu – etwa Mitte 30 Jahre alt. Dieser bot eine weitere Goldkette zum Tausch gegen eine zweite Tankfüllung an. Als der Heranwachsende dies ablehnte, begannen die beiden Unbekannten mit ihm zu verhandeln und zu diskutieren. Nachdem der ältere der Unbekannten getankt hatte, gingen dieser und der 20-Jährige in den Kassenraum der Tankstelle. Dort stieß eine Zeugin hinzu, die den Vorfall beobachtet hatte und behauptete, dass der Schmuck unecht sei. Daraufhin entspann sich eine Diskussion auf Rumänisch zwischen der Zeugin und dem Unbekannten. Im Zuge dessen wurde dem Unbekannten mit dem Hinzuziehen der Polizei gedroht, woraufhin dieser zusammen mit seinem Begleiter in ihrem vollgetankten schwarzen Audi mit mutmaßlich ausländischer Zulassung davonfuhren. Der unechte Goldschmuck verblieb bei dem Heranwachsenden. Die offene Tankrechnung wurde nicht beglichen. Bei dem 20-Jährigen entstand kein finanzieller Schaden. Das Polizeirevier Wertheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen unter der Telefonnummer 09342 91890 um Hinweise.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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