Mann an Bushaltestelle überfallen – Polizei fahndet nach zwei Angreifern

(Symbolbild)

In Süsel ist ein 27-Jähriger an einer Bushaltestelle von zwei unbekannten Männern angegriffen und verletzt worden. Die Kriminalpolizei Eutin ermittelt wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung.

Der Überfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 19.00 Uhr an der Bushaltestelle Am Süseler Baum/Süseler Moor. Dem 27-Jährigen kamen plötzlich zwei Männer entgegen. Einer von ihnen sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht. Anschließend traten und schlugen beide Angreifer mehrfach auf ihn ein. Der Mann konnte fliehen und suchte Schutz in einem vorbeifahrenden Auto. Ein Zeuge alarmierte die Polizei kurz nach 19.00 Uhr über einen Notruf. Der Geschädigte zog sich leichte Verletzungen am Körper zu; Rettungskräfte kümmerten sich um ihn.

Bei dem Überfall verschwanden persönliche Gegenstände und das Mobiltelefon des Mannes. Die Polizei fahndete daraufhin mit mehreren Streifenwagen im unmittelbaren Umfeld. Die Angreifer waren bereits in Richtung Am Goldberg geflüchtet und konnten nicht mehr angetroffen werden.

Der erste Tatverdächtige wird als etwa Mitte 20, rund 175 Zentimeter groß und schmächtig beschrieben. Er hat einen Bart und schwarze, dunkle Haare. Zur Tatzeit trug er ein Cap der Marke Gucci, eine schwarze Hose und eine schwarze Daunenjacke.

Der zweite Angreifer ist ebenfalls etwa Mitte 20 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß und von schmächtiger Statur. Zur Kleidung liegen keine Angaben vor. Beide Personen sprachen untereinander Arabisch. Möglicherweise entfernten sie sich nach der Tat mit einem in der Nähe abgestellten Pkw vom Tatort.

Die Kriminalpolizei Eutin sucht Zeugen, die das Tatgeschehen beobachtet haben oder Angaben zu den beiden Männern machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04521-8010 entgegen.


Raubdelikte im Landkreis Ostholstein: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Ostholstein zählte die Polizei 2025 40 Raubdelikte, das sind 20 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis deutlich besser als im Landesschnitt, wo 40 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 48.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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