Mann attackiert Reinigungskräfte mit Machete in Ahrensburg – Frau lebensgefährlich verletzt

(Symbolbild)

In Ahrensburg hat ein 32-jähriger Mann am Montagvormittag zwei Reinigungskräfte mit einer Hiebwaffe angegriffen. Die 43-jährige Frau erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen, der 54-jährige Mann wurde leicht verletzt. Die Lübecker Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Das Tatgeschehen ereignete sich gegen 09:45 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus im Ostpreußenweg. Die beiden aus Lübeck stammenden Geschädigten waren mit Reinigungsarbeiten beschäftigt, als sich der Angreifer mit einem langen, machetenartigen Schwert näherte. Die beiden flüchteten ins Freie und suchten Zuflucht in ihrem Auto. Der Angreifer schlug daraufhin eine Scheibe des Fahrzeugs ein und verletzte die Frau schwer mit der Hiebwaffe.

Als der männliche Begleiter der Frau zu Hilfe kam, verletzte er sich im Kontakt mit dem Angreifer leicht. Kurz darauf verließ der 32-Jährige den Tatort zu Fuß. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnte die Polizei ihn unmittelbar nach der Tat in Tatortnähe festnehmen. Ein langes machetenartiges Schwert wurde beschlagnahmt.

Der Tatverdächtige, ein Deutscher aus dem Kreis Stormarn, befindet sich im Polizeigewahrsam. Nach bisherigem Ermittlungsstand liegen Hinweise vor, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben soll. Vor welchem Hintergrund der Angriff erfolgte, ermittelt die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck zusammen mit der Staatsanwaltschaft Lübeck.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 938 einfachen Körperverletzungen im Landkreis Stormarn konnte die Polizei 2025 867 aufklären, das sind 92,4 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 90,6 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 90,2 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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