Mann sperrt sich in Zugtoilette ein und leistet Widerstand

(Symbolbild)

Am Mittwoch, 07.10.2026, gegen 16:00 Uhr kam es am Hauptbahnhof Ulm zu einem Einsatz der Bundespolizei. Ein 33-Jähriger hatte sich in einer Zugtoilette eingesperrt und leistete später Widerstand gegen die Beamten.

Der Mann war ohne gültigen Fahrschein in einem Fernverkehrszug der Deutschen Bahn von München nach Ulm unterwegs. Bei einer Fahrscheinkontrolle konnte er sich zudem nicht ausweisen. Der Zugbegleiter holte daraufhin einen privat reisenden Beamten der Landespolizei Hessen zur Hilfe.

Als der 33-Jährige den Polizisten erkannte, flüchtete er sofort in eine Zugtoilette und sperrte sich selbst ein. Nach der Ankunft in Ulm öffneten Beamte der Bundespolizei die Tür und brachten den Mann aus dem Zug. Dabei wehrte sich der deutsche Staatsangehörige heftig und verletzte drei Polizisten leicht.

Auf der Polizeistation wurden weitere Maßnahmen eingeleitet. Die Beamten stellten auch sein Handy sicher – der Mann hatte die Einsatzkräfte gefilmt und die Aufnahmen offenbar über die sozialen Medien gestreamt.

Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der 33-Jährige seinen Weg fortsetzen. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.


Angriffe auf Vollstreckungsbeamte in Ulm: der Vergleich mit Land und Bund

In Ulm zählte die Polizei 2025 96 Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, das sind 74 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 46 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 53.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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