Nach zwei Kellerbränden in einem Mehrfamilienhaus in der Zehntstraße in Mannheim sitzt ein 37-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Mannheim ordnete die Haft am 10. September 2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft an.
Der erste Brand brach am 26. August 2026 aus, der zweite am 31. August 2026. Die Feuerwehr löschte die Flammen in beiden Fällen. Beim ersten Feuer gab es keine Verletzten. Beim zweiten Brand zogen sich drei Personen durch das Einatmen von Brandgasen leichte Verletzungen zu.
Der Sachschaden am Gebäude beläuft sich insgesamt auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag. Erste Untersuchungen am Brandort deuteten in beiden Fällen auf vorsätzliche Brandstiftung hin.
Das Kriminalkommissariat Mannheim der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernahm die Ermittlungen. Sie führten zur Festnahme des 37-Jährigen aus Mannheim. Gegen ihn besteht der dringende Verdacht, den Brand vom 26. August 2026 verursacht zu haben. Nach seiner Festnahme wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Ob der Mann auch für den Brand am 31. August 2026 verantwortlich ist, wird derzeit noch ermittelt. Das Kriminalkommissariat Mannheim arbeitet dabei eng mit der Staatsanwaltschaft Mannheim zusammen.
Brandstiftungen in Mannheim: der Vergleich mit Land und Bund
In Mannheim zählte die Polizei 2025 63 Brandstiftungen, das sind 20 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im restlichen Bundesland, wo 17 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 25.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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