Ein 39 Jahre alter Deutscher sitzt in Untersuchungshaft, weil er Betäubungsmittel bewaffnet gehandelt haben soll. Das Amtsgericht Mannheim erließ am 10. Oktober 2026 auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen ihn.
Die Polizei kontrollierte den Mann am 9. Oktober 2026. Bei ihm wurden rund 6 Gramm Amphetamin und rund 40 Gramm Marihuana gefunden. Im Anschluss durchsuchten die Beamten eine Wohnung in Mannheim-Schönau. Dort stießen sie auf über 710 Gramm Amphetamin und knapp 140 Gramm Marihuana. Zudem sicherten die Polizisten diverse Waffen: drei Schreckschusswaffen, eine Armbrust mit Bolzen, ein zerlegtes Luftdruckgewehr mit Bleigeschossen, einen Baseballschläger und mehrere Messer.
In einer weiteren Wohnung im Stadtteil Sandhofen, in der der Tatverdächtige gelegentlich übernachtet haben soll, führten die Beamten eine zweite Durchsuchung durch. Sie fanden weitere knapp 40 Gramm Marihuana, eine Machete und Pfefferspray, die sie sicherstellten.
Der 39-Jährige wurde am 10. Oktober 2026 einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und Cannabis. Daraufhin kam der Mann in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft Mannheim und die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermitteln noch.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 1.297 Rauschgiftdelikten in Mannheim konnte die Polizei 2025 1.233 aufklären, das sind 95,1 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 89,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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