Marl und Recklinghausen: Polizei verstärkt Präsenz gegen Jugendgruppen

(Symbolbild)

Mit erhöhter Präsenz und zahlreichen Kontrollen geht die Polizei Recklinghausen gegen Störungen in Marl Hüls und der Recklinghäuser Innenstadt vor. Vor rund einer Woche hatten Jugendgruppen in beiden Städten für mehrere Einsätze gesorgt: Sie warfen mit Feuerwerkskörpern und zündeten Mülltonnen an.

„Der Ärger und das Unsicherheitsgefühl der Menschen ist absolut verständlich. Solche Störungen nehmen wir nicht hin“, betont Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. „Wenn Menschen gefährdet werden, Straftaten begangen werden und andere erheblich gestört werden, zieht die Polizei Recklinghausen eine klare Grenze. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Beteiligten jugendlich oder erwachsen sind.“

Die Polizistinnen und Polizisten sind besonders in den Abendstunden verstärkt unterwegs und bestreifen bis in die Nacht bekannte Treffpunkte, öffentliche Plätze und Wohnviertel. Auch Hinweise aus der Bevölkerung werden dabei berücksichtigt.

„Aktuell werden in der Öffentlichkeit verschiedene Themen miteinander vermischt, die allerdings nicht im Zusammenhang stehen“, erklärt Zurhausen. Die Kontrollen sind eine Reaktion auf die aktuellen Störungen und Böllerwürfe durch Jugendgruppen. Die Explosion an der Otto-Hue-Straße und schwere Gewaltdelikte in der jüngsten Vergangenheit stehen damit nicht in Verbindung.

In den vergangenen Tagen hat die Polizei Recklinghausen zusammen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst in beiden Städten zahlreiche Personen überprüft, vor allem Jugendliche. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf jugendlichen Fahrerinnen und Fahrern von E-Scootern und Fatbikes.

In 70 Fällen sprachen die Polizistinnen und Polizisten Platzverweise aus. Insgesamt wurden 15 Strafverfahren eingeleitet. Durch die verstärkten Kontrollen fielen dabei auch Verstöße auf, die nicht mit den Böllerwürfen zusammenhängen. Gegen zwei Personen wurden Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen. Außerdem wurden acht Ordnungswidrigkeiten festgestellt und mit einer Anzeige geahndet.

Seit den verstärkten Maßnahmen wurden von der Polizei keine größeren Ansammlungen und keine Böllerwürfe aus Gruppen heraus festgestellt.

„Auch in den kommenden Tagen sind wir mit verstärkten Kräften vor Ort. In Hinblick auf die Halloween-Nacht werden wir die aktuellen Geschehnisse immer wieder bewerten. So identifizieren wir, wo erhöhter polizeilicher Handlungsbedarf besteht“, verdeutlicht die Polizeipräsidentin.

Die Polizei Recklinghausen wird zusammen mit der Stadt Marl an Halloween ein Bündel an Maßnahmen umsetzen. Auch die Einsatzerfahrungen der vergangenen Jahre fließen in die Vorbereitungen ein.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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