Am Dienstag führte das Polizeipräsidium Mannheim eine großangelegte Kontrollaktion des gewerblichen Gütertransports durch. Zwischen 9:00 und 14:30 Uhr überprüften 28 Spezialistinnen und Spezialisten insgesamt 40 Lastwagen und deren Fahrer in Sinsheim im Rhein-Neckar-Kreis. Das Ergebnis war besorgniserregend: Bei 28 der 40 kontrollierten Fahrzeuge (70 Prozent) mussten Verstöße festgestellt werden.
An der behördenübergreifenden Aktion beteiligten sich neben dem Mannheimer Verkehrsdienst Spezialistinnen und Spezialisten der Verkehrspolizeiinspektionen aus Karlsruhe, Heilbronn und Offenburg, der Wasserschutzpolizei Mannheim, der Bereitschaftspolizei, dem Polizeipräsidium Südhessen, dem Zoll, dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis sowie einem privaten Überwachungsunternehmen.
Die dokumentierten Verstöße waren vielfältig: 9 Fahrer brachen gefahrgutrechtliche Vorschriften, 7 weitere verstießen gegen das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz. Bei 13 Lastwagen wurden Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung festgestellt. Besonders häufig waren Probleme mit den gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten: 15 Fahrerinnen und Fahrer missachteten diese Regeln. 6 weitere Verstöße betrafen das elektronische Kontrollgerät, das die Fahrtzeiten dokumentiert. In 9 Fällen verstießen Fahrer gegen das Arbeitszeitgesetz.
Die Konsequenzen waren erheblich: 20 Fahrer mussten ihre Fahrzeuge sofort stehen lassen, bis die Mängel behoben waren. 2 Fahrern wurde die Weiterfahrt bis zum nächsten Tag untersagt, weil ihre Ladung umgeladen werden musste. In 4 Fällen behielt die Polizei Sicherheitsleistungen ein.
Besonders kritisch waren zwei Fälle mit gefährlichen Stoffen: Ein Tanksattelzug war mit entzündlichen, giftigen und ätzenden Abfällen beladen. Der Fahrer führte Rückstellproben dieser Gefahrstoffe ungesichert hinter dem Führerhaus mit. Ein anderer Lastwagen mit Gefahrgut drohte auszulaufen und musste notfallmäßig umgeladen werden.
Das Mannheimer Polizeipräsidium betont, dass solche Schwerpunktkontrollen entscheidend für die Verkehrssicherheit sind. Weitere Aktionen mit gleichem Fokus sind bereits geplant.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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