Mehrere Brände im Müllbetrieb und Trickdiebstahl im Landkreis Ravensburg

(Symbolbild)

Im Landkreis Ravensburg haben Feuerwehr und Polizei in der vergangenen Woche mehrere Einsätze bewältigt. Im Mittelpunkt standen zwei Brände auf einem Müllentsorgungsbetrieb, ein Streit in einer Wohnung, Verkehrskontrollen mit Drogenfunden und ein Trickdiebstahl.

Zwei Brände auf Müllentsorgungsbetrieb

In der Nacht auf Sonntag und in der Nacht auf Montag rückten Feuerwehr und Polizei jeweils zu einem Brand auf dem Gelände eines Müllentsorgungsbetriebs in der Bleicherstraße in Ravensburg aus. Die Wehrleute löschten die Feuer zügig. Bei dem Brand am Montag kurz vor 3 Uhr entstand eine deutlich wahrnehmbare Rauchentwicklung, weshalb die naheliegende Deisenfangbrücke etwa zwei Stunden gesperrt werden musste. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt zu beiden Bränden. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei im ersten Fall von einer Selbstentzündung aus. Im zweiten Fall könnte ein geschredderter Handyakku ursächlich für den Brand sein.

Streit mit Hundebiss führt zu zwei Polizeieinsätzen

Ein privater Streit in einer Wohnung in der Oberen Burachstraße in Ravensburg führte am Sonntagabend zu zwei Polizeieinsätzen. Nachbarn riefen die Polizei wegen der lautstarken Auseinandersetzung. Ein 36-Jähriger wurde vom Hund seiner Partnerin gebissen und erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Etwa eine Stunde später mussten Beamte erneut ausrücken. Sie erteilten dem 36-Jährigen, der nicht in der Wohnung gemeldet ist, einen Platzverweis, um weitere Einsätze zu verhindern. Gegen die Hundehalterin wird wegen des Hundebisses ermittelt; der Verdacht lautet fahrlässige Körperverletzung.

Zwei Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt

In Bad Waldsee kontrollierte das Polizeirevier Weingarten am Sonntagabend einen 18-jährigen Autofahrer in der Schützenstraße. Der junge Mann zeigte Anzeichen für Drogenkonsum, und ein Test deutete auf Cannabis hin. Die Beamten ließen ihm Blut entnehmen. Sollte sich der Verdacht der Drogenbeeinflussung bestätigen, drohen ihm ein Bußgeld von mehreren hundert Euro sowie ein Fahrverbot.

In Wangen im Allgäu stoppten Beamte des Polizeireviers am Sonntagabend in der Zeppelinstraße einen 38-Jährigen. Der Mann roch deutlich nach Alkohol und zeigte Anzeichen für Drogenkonsum. Ein Alkoholtest zeigte knapp unter 0,5 Promille und unterschritt damit den gesetzlichen Grenzwert. Ein Drogenvortest schlug jedoch sowohl auf Cannabis als auch auf Kokain an. Die Beamten ließen dem 38-Jährigen Blut entnehmen und leiteten ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren ein. Seinen Wagen musste der Mann stehen lassen.

Unfall mit Totalschaden bei Leutkirch

Sachschaden von weit über 100.000 Euro entstand am Sonntagabend bei einem Unfall auf einem Gemeindeverbindungsweg bei Reichenhofen. Ein 33-Jähriger kam mit seinem Maybach von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Ortschild und prallte gegen einen Baum. An seinem Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der 33-Jährige zog sich nur leichte Verletzungen zu und konnte nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst noch vor Ort entlassen werden. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs; der Verdacht besteht, dass der polnische Staatsangehörige am Steuer eingeschlafen ist.

Trickdiebin als Putzfrau verkleidet

Eine Trickdiebin hat am Freitagmittag in Isny im Allgäu bei einer Seniorin in der Kanzleistraße Bargeld gestohlen. Die unbekannte Frau klingelte an der Wohnung, gab sich gegenüber der Pflegekraft als neue Putzfrau aus und begann mit Reinigungsarbeiten. In einem günstigen Moment griff sie sich die Geldbörse der Seniorin und flüchtete mit dem darin befindlichen Bargeld. Die Täterin wird beschrieben als etwa 40 Jahre alt, 170 bis 180 Zentimeter groß und von schlanker Statur. Auffällig sind ihr südländisches Aussehen, ein auffälliges Gebiss und lange schwarze Haare. Sie trug einen beigefarbenen Mantel. Der Polizeiposten Isny im Allgäu bittet Personen, die Hinweise auf die Unbekannte haben, sich unter Telefon 07562/97655-0 zu melden.


Taschendiebstähle im Landkreis Ravensburg: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Ravensburg zählte die Polizei 2025 24 Taschendiebstähle, das sind 8 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis deutlich besser als im Landesschnitt, wo 41 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 113.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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