In der vergangenen Woche haben sich in Anhalt-Bitterfeld mehrere Verkehrsunfälle ereignet. Der schwerste Vorfall war eine Kettenreaktion in Greppin: Ein 53-jähriger Lastwagenfahrer geriet am 1. Oktober gegen 15.30 Uhr auf der Äußeren Waldstraße in Richtung Sonnenweg auf die Gegenfahrbahn. Ein 49-jähriger Autofahrer mit seinem Skoda musste eine Notbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Ein 53-jähriger Motorradfahrer hinter ihm konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Skoda auf. Der Motorradfahrer stürzte und wurde leicht verletzt. Ein Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an beiden Fahrzeugen betrug jeweils etwa 5.000 Euro.
Ebenfalls am 1. Oktober beschädigte ein 55-jähriger Mitarbeiter eines Postzustelldienstes beim Rückwärtseinparken in der Straße An der Rüsternbreite in Köthen gegen 14.30 Uhr mit seinem Transporter den Zaun eines Autohandels. Der Schaden am Zaunfeld wurde auf circa 500 Euro geschätzt, der Schaden am Auslieferungsfahrzeug auf ungefähr 50 Euro.
In Aken wurde eine 71-jährige Frau am 1. Oktober gegen 10 Uhr von einem 15-jährigen Radfahrer erfasst. Sie war gerade aus ihrem Auto ausgestiegen, als der Radfahrer, der auf der Köthener Straße in Richtung Bärstraße unterwegs war, sie angefahren hat. Die Seniorin stürzte auf die Fahrbahn und wurde leicht verletzt. Sie kam in ein Krankenhaus. Das Fahrrad blieb unbeschädigt.
In Bitterfeld-Wolfen musste eine 35-jährige Autofahrerin am 1. Oktober gegen 15.30 Uhr mit ihrem Hyundai an einer Ampel an der Kreuzung Leipziger Straße/Straße des Friedens halten. Der 36-jährige Fahrer eines Lastwagens hinter ihr bemerkte das zu spät und fuhr auf. Der Schaden am Pkw liegt bei rund 5.000 Euro, der Schaden am Lastwagen bei ungefähr 500 Euro.
In Köthen touchierte ein 26-jähriger Transporterfahrer am 1. Oktober gegen 15.30 Uhr beim Zurücksetzen in der Brandgasse einen Poller. Der Gesamtschaden summiert sich auf mehrere hundert Euro.
Im Bereich der Kriminalität ereigneten sich in Zerbst zwei Einbrüche hintereinander. Am 1. Oktober gegen 17.15 Uhr hörte ein Anwohner der Straße Wallgrund merkwürdige Geräusche von einem Nachbargrundstück. Als er nachschaute, sah er einen Einbrecher, der gerade die Tür eines Nebengelasses aufbrach. Der Täter flüchtete, als der Mann ihn ansprach. Der Einbrecher wurde als etwa 30 bis 40 Jahre alt, dunkel gekleidet und kräftig beschrieben. Der Sachschaden betrug ungefähr 200 Euro.
Nur wenig später, gegen 17.30 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus in derselben Straße zu einem weiteren Einbruch. Eine Frau stieß auf den Täter, der über eine zuvor beschädigte Tür eingedrungen war und alle Schränke und Behältnisse durchsucht hatte. Der Mann rannte aus dem Haus in einen angrenzenden Park. Die Zeugin verfolgte ihn, verlor ihn aber aus den Augen. Der Einbrecher erbeutete Computertechnik, ein Mobiltelefon und Bekleidungsgegenstände im Wert von annähernd 1.400 Euro. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren. Ob beide Taten zusammenhängen, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.
So schützen Sie Ihr Zuhause
Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl und schwerwiegende psychische Folgen sind für Betroffene meist schlimmer als der materielle Schaden. Wie man die eigenen vier Wände wirkungsvoll schützen kann und welche Sicherungstechnik geeignet ist, erfährt man auf www.k-einbruch.de. Dort gibt die Polizei gemeinsam mit Partnern wissenswerte Tipps und Hinweise zum Thema Sicherheit. Für individuelle Fragen steht POK Andre Ochmann vom Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld als Ansprechpartner beratend zur Verfügung.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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