Bei groß angelegten Verkehrskontrollen in Meppen hat die Polizei am Sonntag insgesamt 53 Verkehrsverstöße festgestellt und größtenteils kostenpflichtig geahndet. Die Beamten kontrollierten acht Stunden lang sowohl mobil als auch an festen Kontrollpunkten im Bereich der mittleren und großen Einfallstraßen zur Innenstadt.
Schwerpunkt der Maßnahmen waren Radfahrende und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen. Nach Angaben der Polizei zeigt sich trotz umfangreicher Präventionsarbeit keine nachhaltige Verbesserung bei der Einhaltung von Verkehrsregeln. Besonders problematisch seien das Befahren von Radwegen in falscher Richtung durch sogenannte „Geisterradler“ sowie die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.
Neben der Ahndung von Verkehrsverstößen führten die Polizistinnen und Polizisten 23 verkehrserzieherische Gespräche mit Kindern. Vier Nutzer beziehungsweise Halter von Elektrokleinstfahrzeugen erhielten Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim kündigte weitere gezielte Kontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an. Ziel der Maßnahmen sei neben der konsequenten Ahndung auch die Stärkung der polizeilichen Präsenz im Straßenverkehr.