Bremerhavener fährt auf A27 in tiefe Baugrube und verletzt sich schwer

20260530_Verkehrsunfall BAB27 Baustelle

In der Nacht zum Samstag ist ein 54-jähriger Autofahrer aus Bremerhaven auf der A27 zwischen den Anschlussstellen Hagen und Stotel in eine etwa 20 mal 20 Meter große und 2,5 Meter tiefe Baugrube gefahren. Der Mann übersah sowohl die Sperrung des Baustellenbereichs als auch das tiefe Loch in der Fahrbahn.

Gegen 23:30 Uhr fuhr der Bremerhavener in Richtung Cuxhaven in den gesperrten Baustellenbereich hinein, obwohl der Verkehr wegen der Baustelle eigentlich über die Gegenfahrbahn geleitet wird. Sein Mitsubishi hob am Ende der Fahrbahn ab und prallte gegen das hintere Ende der Baugrube. Dabei wurde das Auto so stark verformt, dass der Fahrer nicht mehr selbst aussteigen konnte.

Der 54-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand – eine Blutprobe wurde entnommen. Der Schaden an seinem Fahrzeug wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Zusätzlich zu dem Unfall beschimpfte der Mann die Polizisten während der Unfallaufnahme. Die Polizei leitete daher mehrere Ermittlungsverfahren gegen ihn ein – sowohl wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss als auch wegen der Beleidigungen.

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