Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat beim Deutschen Arbeitgebertag erneut für ein Ende der sogenannten „Rente mit 63“ geworben. Am Dienstag sagte der Kanzler bei der Veranstaltung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA): „Auch das Ende der abschlagsfreien Frühverrentung macht die Rente gerechter.“
Merz argumentiert, dass es weder gerecht sei noch wirtschaftlich tragbar, „gesund und fit abschlagsfrei früher in Rente zu gehen“. Die Rentenversicherung und die Volkswirtschaft könnten sich dies nicht leisten, besonders dann nicht, „wenn immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssten“.
Die Abschaffung der „Rente mit 63“ zählt zu den zentralen Streitpunkten in der geplanten Rentenreform. Die Rentenkommission hatte sich bereits für ein Ende der „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ ausgesprochen.
Allerdings gibt es erhebliche politische Widerstände gegen diesen Plan. Aus der SPD, aber auch aus Teilen der Union, kommen zahlreiche Gegenstimmen. Der künftige Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD), der die Reform umsetzen muss, hatte sich in der Vergangenheit bereits gegen Teile der Vorschläge der Altersicherungskommission ausgesprochen.
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Autor: dts Nachrichtenagentur