Messerangriff in Langquaid: 59-Jähriger wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Nach einem Messerangriff in Langquaid (Landkreis Kelheim) ist ein 59-jähriger Türke wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in Untersuchungshaft gekommen. Der Mann soll am 8. Mai gegen 22 Uhr seinen 52-jährigen deutschen Nachbarn mit einem Messer attackiert und dabei schwer an der Hand verletzt haben.

Nach ersten Ermittlungen hielt sich der 52-Jährige in einem Hinterhof am Marktplatz auf, als der 59-Jährige mit einem Messer auf ihn zukam und unvermittelt in seine Richtung stach. Dabei soll er ausgesprochen haben, ihn töten zu wollen. Der Angegriffene versuchte die Attacke abzuwehren und erlitt dabei schwere Verletzungen an seiner linken Hand.

Ein Anwohner wurde auf die Situation aufmerksam und konnte den 59-Jährigen von seinem Nachbarn wegziehen. Der verletzte 52-Jährige rief selbst den Rettungsdienst und wurde nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Der Angreifer wurde noch am Tatort vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg und die Kriminalpolizeiinspektion Landshut übernahmen die Ermittlungen. Bei einer Vorführung am Amtsgericht Regensburg am 10. Mai wurde der von der Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts erlassen. Der 59-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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