Messerstich in Hamm: Polizei nimmt vier Männer fest

(Symbolbild)

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Hamm-Herringen hat die Polizei schnell zugreifen können. Am Montagabend, 21. September, gegen 19:40 Uhr, trafen mehrere Personen vor einer Kampfsportschule an der Dortmunder Straße aufeinander. Das Treffen eskalierte schnell: Zunächst beschimpften sie sich gegenseitig, dann kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei setzten die Beteiligten Baseballschläger, Teleskopschlagstöcke und Pfefferspray ein.

Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde ein 23-Jähriger aus Hamm durch einen Messerstich in den Bauch schwer verletzt. Anschließend stiegen mehrere Täter in verschiedene Autos und flüchteten vom Tatort. Einer der Fahrer fuhr dabei über den Fuß des 23-Jährigen. Ein 39-Jähriger aus Hamm erlitt durch die Auseinandersetzung leichte Verletzungen.

Der 23-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war. Kurz darauf nahmen die Beamten vier Männer in einem Mehrfamilienhaus an der Dortmunder Straße fest: zwei Männer im Alter von 29 und 34 Jahren aus Bergkamen, einen 33-Jährigen aus Werne und einen 18-Jährigen aus Arnsberg.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 29-Jährige das Messer eingesetzt haben. Familienstreitigkeiten sollen der Auseinandersetzung zugrunde liegen. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Eine beim Polizeipräsidium Dortmund eingerichtete Mordkommission führt die weiteren Ermittlungen.


Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Hamm: der Vergleich mit Land und Bund

In Hamm zählte die Polizei 2025 445 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 247 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt schlechter als im restlichen Bundesland, wo 213 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 185.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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