Zwei unbekannte Männer haben am 4. September 2026 in einem Hotel an der Kriegsbergstraße in Stuttgart einen 54-Jährigen um Goldmünzen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro betrogen. Sie bezahlten mit gefälschten Geldscheinen und flüchteten.
Der 54-Jährige hatte Ende Juli oder Anfang August Goldmünzen auf einer Verkaufsplattform im Internet angeboten. Ein Interessent meldete sich, und der Verkäufer traf sich mit ihm und dessen angeblichem Sohn am Freitag zwischen 12.00 und 13.00 Uhr im Hotel. Die beiden Männer übergaben gefälschte Geldscheine und verschwanden unmittelbar danach. Erst mehrere Stunden später bemerkte der 54-Jährige, dass die Scheine nicht echt waren. Er erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.
Der erste Täter ist etwa 38 Jahre alt und rund 175 Zentimeter groß. Er hat gebräunte Haut, dunkle, kurze Haare und trug ein braunes Poloshirt. Er sprach gebrochen Deutsch und Englisch. Sein Begleiter war etwa 47 Jahre alt, rund 180 bis 185 Zentimeter groß und wog etwa 100 Kilogramm. Er hatte einen dunklen Vollbart und trug ein weißes Hemd, einen weißen Strohhut, ein dunkles Sakko und eine dunkle Stoffhose. Er sprach Französisch und Spanisch.
Die Kriminalpolizei Stuttgart sucht Zeugen, die die Männer gesehen haben oder Angaben zu deren Identität machen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0711 / 8990-5778 entgegengenommen.
Wie die Nachbarkreise dastehen
In Stuttgart kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 1.469 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Rems-Murr-Kreis aus: 455 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 661.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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