Ein verheerender Brand hat am Donnerstagmittag einen Holzbaubetrieb in Füramoos, einem Ortsteil von Eberhardzell, zerstört. Gegen 14.48 Uhr wurde über die integrierte Leitstelle der Alarm ausgelöst. Durch die starke Rauchentwicklung gingen danach zahlreiche Notrufe bei den Rettungsleitstellen und der Polizei ein – nicht nur im Landkreis Biberach, sondern auch im benachbarten Landkreis Ravensburg.
Als die ersten Polizisten und Feuerwehrleute eintrafen, stand das Feuer bereits in vollem Umfang. Der gesamte Produktionsbereich des Betriebs brannte ab. Die Feuerwehr war danach noch stundenlang, möglicherweise tagelang mit Löscharbeiten beschäftigt. Nur ein Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen durch Rauchgase und wurde vor Ort behandelt.
Der Schaden am Holzbaubetrieb wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt – genauer gesagt in den unteren zweistelligen Millionenbereich. Doch die Zerstörung beschränkte sich nicht nur auf das Fabrikgelände: Das Autohaus direkt gegenüber wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Bis zu 50 Autos wurden durch die Hitzeentwicklung und den Funkenflug erheblich beschädigt. Auch dort hat der Schaden die Millionengrenze überschritten.
Zur genauen Brandursache können die Ermittler noch nichts sagen. Nach Abschluss der Löscharbeiten werden sie ihre Untersuchungen fortsetzen.
Im Einsatz waren Feuerwehren aus Füramoos, Ochsenhausen, Mühlhausen, Eberhardzell, Bad Saulgau, Bad Schussenried und Bad Wurzach sowie die Werksfeuerwehr der Firma Boehringer aus Biberach. Der Rettungsdienst war mit neun Fahrzeugen aus Ummendorf, Bad Buchau, Biberach und Erolzheim vor Ort.
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