Die Polizei Minden-Lübbecke hat rund 120 Seniorinnen und Senioren in einem Rollator-Parcours geschult. Hintergrund der Aktion ist das steigende Unfallrisiko im Alter. Nachlassende körperliche und kognitive Fähigkeiten können dazu führen, dass selbst vermeintlich harmlose Unfälle und Stürze schwere Folgen haben — von dauerhaften Bewegungseinschränkungen bis hin zur Pflegebedürftigkeit.
Jede Veranstaltung beginnt mit einem rund 20-minütigen Vortrag. Themen sind unter anderem die richtige Einstellung des Rollators, die sichere Beladung und funktionierende Bremsen. Außerdem raten die Beraterinnen dazu, in der dunklen Jahreszeit auf gute Sichtbarkeit zu achten — etwa durch eine Warnweste oder reflektierende Elemente am Rollator.
Im Anschluss können die Teilnehmenden den Parcours freiwillig durchlaufen. Verschiedene Untergründe wie Kopfsteinpflaster oder Rasen sowie Bordsteinkanten simulieren typische Situationen aus dem Alltag. Jede Person wird dabei einzeln von einer Polizeibeamtin oder einem Polizeibeamten begleitet, sodass individuelle Fragen und Unsicherheiten direkt geklärt werden können. Ein Handout dient anschließend als Gedächtnisstütze.
Bei dem Training zählt nicht Schnelligkeit, sondern Sicherheit. Die Teilnehmenden sollen ihre eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen lernen und mehr Vertrauen im Umgang mit dem Rollator gewinnen. Die Polizei gibt zudem Tipps zur vorausschauenden Wegeplanung, denn der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Empfohlen wird, Ampeln und Fußgängerüberwege zu nutzen, Baustellen zu umgehen und ausreichend Pausen einzuplanen.
Die Botschaft der Polizei lautet: Übung macht sicherer. Wer gut sichtbar ist, vorausschauend plant und seinen Rollator richtig bedient, trägt aktiv zur eigenen Sicherheit bei.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: