In Holm sind zu Halloween offenbar manipulierte Süßigkeiten an Kinder verteilt worden. Das wurde am Sonntagnachmittag polizeilich bekannt. Ein Elternteil hatte beim Auspacken der Süßigkeiten bemerkt, dass sich ein etwa 3,5 Zentimeter großer Nagel in einem Kaubonbon befand. Bei der näheren Überprüfung der Ausbeute fanden sich weitere präparierte Bonbons. Daraufhin erstattete die Familie Anzeige.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Bislang gibt es keine Täterhinweise. In den Kreisen Pinneberg und Segeberg wurden bisher keine weiteren Fälle mit manipulierten Süßigkeiten bekannt.
Eltern sollten die Süßigkeiten ihrer Kinder genau überprüfen und auf mögliche Unregelmäßigkeiten achten. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Süßigkeiten anders riechen oder aussehen als sonst, wenn die Verpackung beschädigt ist oder die Süßigkeit auffällig verformt wirkt. Kinder sollten beim Verzehr aufmerksam sein. Nicht jeder Kopfschmerz oder jede Übelkeit muss auf den Verzehr von manipulierten Süßigkeiten zurückzuführen sein.
Wer verdächtige Süßigkeiten findet, sollte sich bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle melden. Hinweise zur Tat nimmt das Polizeirevier Wedel unter der Rufnummer 04103 – 50180 entgegen. Auch Angaben zu verdächtigen Wahrnehmungen im Bereich Holm werden erbeten.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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