Mordkommission verfolgt vielversprechende Ansätze im Fall Eddelak

(Symbolbild)

Nach einem erneuten Zeugenaufruf im Fall eines 31-Jährigen, der im April 2020 in Eddelak starb, haben sich mehrere Personen mit Hinweisen an die Kriminalpolizei gewandt. Die Mordkommission verfolgt inzwischen vielversprechende Ermittlungsansätze und hat erste Beweismittel sichergestellt.

In der Nacht vom 9. auf den 10. April 2020 war ein Reetdachhaus in der Averlaker Straße vollständig niedergebrannt. Einsatzkräfte fanden den 31-jährigen Bewohner tot in dem Gebäude. Seitdem ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

In der vergangenen Woche hatten die Staatsanwaltschaft Itzehoe und die Bezirkskriminalinspektion Itzehoe erneut öffentlich um Zeugen gebeten. Dies führte zu mehreren Hinweisen aus der Bevölkerung in den darauffolgenden Tagen. Die Mordkommission prüft diese derzeit und verfolgt vielversprechende Ermittlungsansätze. Im Zuge der Ermittlungen beschlagnahmten die Beamten bereits erste Beweismittel.

Um den Fortgang der Ermittlungen nicht zu gefährden, machen Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit keine weiteren Angaben zu den eingegangenen Hinweisen und den beschlagnahmten Beweismitteln.

Die Kriminalpolizei bittet weiterhin um Unterstützung. Zeugen, die Angaben zu dem Brand, dem Todesfall oder anderen Umständen im Zusammenhang mit den Ereignissen im April 2020 machen können, werden gebeten, sich beim Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe unter der Telefonnummer 04821 6020 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Schleswig-Holstein